- 10.03.2011, 12:34:26
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Berlakovich: Österreichs Alpenraum siegt bei Nachhaltigkeits-Wettbewerben
Energieeffiziente Holzbauten und ökologisch orientierte Schigebiete ausgezeichnet
Brdo (Slowenien) (OTS) - "Österreichs Alpenraum ist eine Quelle an
Innovation und Nachhaltigkeit. Dies wurde bei drei namhaften
Wettbewerben anlässlich der XI. Alpenkonferenz in Brdo eindrucksvoll
bewiesen, denn österreichische Unternehmen und Gebiete waren gleich
mehrfach unter den Gewinnern", betont Landwirtschafts- und
Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der gestrigen
Preisverleihungen.
Energieeffiziente Holzgebäude in Vorarlberg ausgezeichnet
Insbesondere punkten konnten unsere Landsleute beim
"Liechtensteinpreis für nachhaltiges Bauen und Sanieren", kurz
"Konstruktiv". Den ersten Preis gewann das vom österreichischen
Architekten Johannes Kaufmann gebaute Gemeindehaus Raggal in
Vorarlberg, das laut Juryangaben "strenge, fast puristische Schönheit
mit hoher Energieeffizienz verbindet". Der zweite Preis ging
ebenfalls nach Vorarlberg, genauer gesagt an den Gasthof Krone in
Hittisau, ein 170-jähriges Holzblockhaus, das umfassend revitalisiert
wurde. Die Wärmeversorgung beider Gebäude erfolgt mittels Biomasse.
Außerdem wurden Holz und Handwerker aus der Region eingesetzt. Ein
Anerkennungspreis ging ferner an die Passivhauswohnanlage Samer Mösel
in Salzburg.
Berlakovich: Wettbewerbe wichtig, um neue Maßstäbe zu setzen
"Nachhaltiges Bauen ist ein wichtiger Schritt in Richtung der von
mir angestrebten Energieautarkie. Die ausgezeichneten Projekte machen
deutlich, dass Österreich bei diesem Thema Vorreiter ist und dass
dieser Sektor weiter an Attraktivität gewinnt. Ein solcher Wettbewerb
ist wichtig, um neue Maßstäbe zu setzen und zu zeigen, dass eine
Verbindung von Nachhaltigkeit und architektonischer Schönheit,
Tradition und Moderne möglich ist", unterstreicht Berlakovich.
Schigebiet Kitzsteinhorn überzeugte mit naturverträglichem
Management
Weiters wurden Schigebiete, die sich konsequent um die
Verbesserung ihrer Umweltstandards bemühen, von der Stiftung pro
natura - pro ski aus Liechtenstein geehrt. Einer der zwei
Hauptpreisträger ist das österreichische Kitzsteinhorn, das mit einem
langfristig ausgerichteten Umweltverträglichkeitskonzept und
gezielten Informationen für die BesucherInnen überzeugte. Doch auch
drei weitere österreichische Gebiete wurden für ihre innovativen
Konzepte gewürdigt: Das Schigebiet Hauser Kaibling für eine
nachhaltige Sommerpflege der Hänge mittels Schafhaltung, das
Schigebiet See für die Energiegewinnung in Kombination mit der
Beschneiungsanlage und das Schigebiet Serfaus für innovative
Verkehrslösungen und energieeffiziente Gebäudetechnik. "Wenn
Naturgenuss mit Naturverträglichkeit kombiniert wird, ist das für den
österreichischen Tourismus und somit auch für den heimischen
ländlichen Raum ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Es ist
wichtig, hervorragende Nachhaltigkeitsprojekte vor den Vorhang zu
bitten. Solche positiven Beispiele können sprichwörtlich Berge
versetzen", betont Berlakovich.
Drei österreichische Pilotregionen für den ökologischen Verbund im
Alpenraum
Weiters wurden acht alpine Gebiete als offizielle Pilotregionen
der Alpenkonvention ausgezeichnet. Darunter waren auch drei Regionen
mit österreichischer Beteiligung, die mit ihrer perfekten Vernetzung
im Sinne der Ökologie überzeugten. Es sind die Pilotregionen
"Grenzübergreifende Region Berchtesgaden - Salzburg", "Nördliche
Kalkalpen" und "Rhätisches Dreieck (Engadin/Südtirol
Trentino/Tirol)".
Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963
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