OTS0148   10. März 2011, 12:17

Schmeckt's? Was unsere Geschmackswelt ausmacht und warum jeder ganz eigene Vorlieben hat - AUDIO


OAS0001 5 CA 0104NAA
Do., 10. März 2011


Schmeckt's? Was unsere Geschmackswelt ausmacht und warum jeder ganz eigene Vorlieben hat


AUDIO zu OTS - Für die einen ist der bittere Geschmack einer Tasse Kaffee ein nicht wegzudenkender Genuss, für die anderen das Letzte was sie trinken würden. Schmecken ist also mehr als ein alltäglicher Reiz auf der Zunge. Es ist ein streitbares Thema, schreibt das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Und so wollten wir von Chefredakteurin Claudia Röttger wissen, was unsere Geschmackswelt überhaupt ausmacht.

Der Flashplayer wird hier angezeigt


High-Res (mp2) herunterladen
Low-Res (mp3) herunterladen

Für die einen ist der bittere Geschmack einer
Tasse Kaffee ein nicht wegzudenkender Genuss, für die anderen das
Letzte was sie trinken würden. Schmecken ist also mehr als ein
alltäglicher Reiz auf der Zunge. Es ist ein streitbares Thema,
schreibt das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Und so wollten wir
von Chefredakteurin Claudia Röttger wissen, was unsere Geschmackswelt
überhaupt ausmacht:

0-Ton: 17 Sekunden

Das ist zum einen eine Frage des Alters. Kinder lehnen meist
Bitteres ab, z.B. den Geschmack einer Grapefruit, während es älteren
Menschen schwerer fällt, sauer und salzig wahrzunehmen. Der Reiz von
Süßem dagegen bleibt. Zum anderen schmecken wir nicht nur mit der
Zunge, sondern mit allen Sinnen.

So beeinflusst auch die Nase die Geschmacksnerven. Wenn man
erkältet ist, schmecken viele leckere Speisen plötzlich fad. Aber
stimmt auch der Spruch: "Das Auge isst mit?"

0-Ton: 20 Sekunden

Auf alle Fälle. Der Einfluss ist sogar ziemlich stark. Was wir
sehen, meinen wir auch zu schmecken, das hat ein Test beispielsweise
ganz klar erwiesen. Man hat Versuchspersonen Apfelsaft in seiner
natürlichen Farbe angeboten, aber auch in grün oder rot. Viele Tester
stuften den grünen als Kiwi- und den roten als Johannisbeersaft ein.

Und dann gibt es noch ein erstaunliches Phänomen: Jeder Mensch hat
ganz eigene Vorlieben beim Essen, unabhängig von Trends. Warum ist
das so?

0-Ton: 19 Sekunden

Man geht nach neuen Studien davon aus, dass Geschmacksvorlieben
schon im Mutterleib geprägt werden und zwar über das Fruchtwasser.
Später dann lernen die Stillkinder über die Milch, was Mama gerne
isst. Flaschenmilch dagegen schmeckt nach Vanille. Bei Tests hat sich
ergeben, dass Menschen, die früher diese Milch bekommen haben, sogar
bei Tomatenketchup eines mit Vanille vorzogen.

Eine Kalorienbombe, die wir fast alle schätzen, ist Fett, ob
Pizza, Käse, Wurst oder Lachs, denn Fett ist ein wichtiger
Geschmacksträger. Obendrein lösen sich viele Aromastoffe im Fett,
aber nicht im Wasser. Und Fett in Speisen ist in der Regel weich,
schmilzt im Mund und fühlt sich angenehm glatt an, schreibt der
"Senioren Ratgeber".

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0148 2011-03-10 12:17 101217 Mär 11 NAA0001 0375



Wort und Bild - Senioren Ratgeber Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.senioren-ratgeber.de

Aussendungen von Wort und Bild - Senioren Ratgeber abonnieren: als RSS-Feed per Mail