- 09.03.2011, 12:07:51
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Amon: ÖVP für erhöhtes Reformtempo im Bildungsbereich
Alle Hauptschulen bis 2016 in Neue Mittelschulen umwandeln
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die ÖVP erhöht das Reformtempo im
Bildungsbereich. ÖVP-Bildungssprecher und stellvertretende Klubobmann
Werner Amon MBA verwies bei einer Pressekonferenz darauf, dass die
Verhandlungen zum Landeslehrer-Dienstrecht kurz vor dem Abschluss
stehen. Zudem werde es Maßnahmen zur Qualitätssicherung mit einem
noch zu entwickelnden Qualitätsrahmen - bei dessen Erstellung die
Schulpartner einbezogen sein werden - geben. Auch was die Stärkung
der Schulleiter-Profile betrifft, stehe man in guten Verhandlungen,
so Amon heute, Mittwoch.
Einen raschen Beginn der Verhandlungen für ein neues
Lehrerdienstrechtes forderte Amon von Unterrichtsministerin Schmied
ein. Für Amon habe sich der Aufgabenbereich der Lehrer in den
vergangenen Jahren stark verändert, der auch nach einer Veränderung
des Berufsbildes verlangt. "Der Arbeitsplatz der Lehrer ist an den
Schulen und es ist unser primäres bildungspolitisches Ziel, das
Betreuungsverhältnis zwischen Schüler und Lehrer zu vertiefen",
betont der ÖVP-Bildungssprecher.
Daher müsse laut Amon über eine Erhöhung der Anwesenheitszeit von
Junglehrern an den Schulen diskutiert werden. Das soll für all jene
Junglehrer gelten, die nach der Ausverhandlung des neuen
Lehrerdienstrechts ins System eintreten. Für Lehrer im bestehenden
Dienstrecht soll eine Option zum Wechsel ins neue System angeboten
werden.
"Bis 2020 werden 50 Prozent der Lehrer in den Ruhestand gehen. Im
Zuge der Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht müssen wir auf den
verstärkten Bedarf bei der qualifizierte Nachmittagsbetreuung
Rücksicht nehmen. Das erfordert ein flexibleres Lehrerdienstrecht, wo
am Ende die Unterrichtsverpflichtung für die Lehrer gleich bleibt,
aber die Anwesenheitspflicht an den Schulen erhöht wird", so der
ÖVP-Bildungssprecher, der die Umstellung im Zusammenhang mit der
Lehrerausbildung und dem Ausbau der Schulinfrastruktur sieht: "Den
Mehraufwand bewerkstelligen wir nur, wenn Lehrer mehr Zeit mit den
Schülern verbringen", so Amon.
Betreffend der Umstellung auf das Modell der Neuen Mittelschule
verlangt Amon Rechts- und Planungssicherheit für die Schulen, in dem
der Termin für die Umstellung von der Hauptschule zur Neuen
Mittelschule festgeschrieben wird und alle Hauptschulstandorte
betrifft. "In der Regierung besteht darüber bereits Konsens. Mein
Ziel ist, dass alle Hauptschulen bis 2016 in Neue Mittelschulen
umgewandelt werden", schloss Amon.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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