- 08.03.2011, 12:19:59
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Pröll: "500.000 Euro Soforthilfe für notleidende Menschen im libyschen Grenzgebiet"
Österreich beteiligt sich mit Mitteln aus dem Auslandskatastrophenfonds an der internationalen Hilfe für Libyen.
Wien (OTS) - Laut Schätzungen der Vereinten Nationen befanden sich
bereits Anfang März mehr als 180.000 Personen in libyschen
Grenzgebieten. "Vor allem die Versorgung mit Medikamenten, sanitären
Einrichtungen und Nahrungsmitteln wird immer schwieriger und die
hygienische Situation immer kritischer. Wir können und wollen nicht
tatenlos zusehen, wenn unschuldigen Menschen großes Leid widerfährt.
Deshalb nehmen wir unsere Verantwortung wahr und stellen 500.000 Euro
als Soforthilfe aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung", so
Finanzminister Josef Pröll.
Die Europäische Union kündigte humanitäre Soforthilfe für Flüchtlinge
aus Libyen in Höhe von 30 Mio. Euro an. Zusätzlich wurden von
EU-Mitgliedstaaten weitere 12 Mio. Euro an bilateraler Hilfe
zugesagt. Darüber hinaus hat auch das österreichische Rote Kreuz die
bisherigen Hilfsmaßnahmen unterstützt und prüft derzeit die
Möglichkeit weiterer Hilfslieferungen.
"Österreich folgt mit seinem Beitrag den Hilfsappellen der Vereinten
Nationen und unterstützt damit die Menschen, die in dieser
schwierigen und unsicheren Situation unsere Hilfe am dringendsten
benötigen", schloss Pröll.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Tel.: (++43-1) 514 33 - 500 004
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