• 08.03.2011, 10:48:59
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Mitterlehner, Berlakovich und Bures forcieren Elektromobilität

Umwelt-, Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium stimmen Strategien ab, um Chancen der Elektromobilität für Österreich zu nutzen - Neun themenspezifische Arbeitsgruppen etabliert

Wien (OTS/BMWFJ) - Umweltminister Niki Berlakovich,
Infrastrukturministerin Doris Bures sowie Wirtschafts- und
Energieminister Reinhold Mitterlehner leiten den Prozess zur
koordinierten Einführung von Elektromobilität in und aus Österreich
in die nächste Phase: Heute, Dienstag, starten neun themenspezifische
Arbeitsgruppen, in denen die Chancen der Elektromobilität mit
Vertreter/innen aus Industrie, Forschung, Interessenvertretungen und
Verwaltung identifiziert und bis Ende Oktober neue
Maßnahmenvorschläge erarbeitet werden. Die Koordinierung übernimmt
die per Ministerratsbeschluss eingerichtete Steuerungsgruppe
Elektromobilität.

"Durch abgestimmte Strategien können wir bei der Elektromobilität
einen Mehrwert für Österreich erzielen. Rund 200 Experten aus 82
Institutionen sind in den Prozess involviert", betont Mitterlehner.
"Unser Maßstab ist die Energiestrategie: 2020 sollen rund 250.000
Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen fahren. Der Ausbau der
Elektromobilität schafft mehr Wachstum mit neuen Green Jobs, macht
unabhängiger von Erdölpreisen und unterstützt das Erreichen der
Energie- und Klimaziele", so Mitterlehner. Jene drei Arbeitsgruppen,
für die das Wirtschafts- und Energieministerium verantwortlich ist,
umfassen die Themen Wirtschaftsstandort, Energiesystem und Rohstoffe
sowie bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur.

"Elektromobilität ist ein Zukunftsthema für Österreich. Neue
Technologien und Mobilitätslösungen sichern eine effiziente und
umweltgerechte Mobilität von morgen", sagt Infrastrukturministerin
Bures. "Elektromobilität ist ein Lösungsbaustein für eine effiziente,
umweltgerechte und leistbare Mobilität der Zukunft. Vor allem in der
Kombination mit dem öffentlichen Verkehr kann sich ein ganz neues
Mobilitätsverhalten ergeben. Elektromobilität ist letztlich mehr als
nur der Austausch herkömmlicher Autos mit Verbrennungsmotoren durch
reine Batterie-betriebene Fahrzeuge." Das Infrastrukturministerium
leitet die Arbeitsgruppen E-Fahrzeuge, E-Mobilität im
Gesamtverkehrssystem sowie Instrumente für Forschung, Technologie und
Innovationen.

"Die steigenden CO2-Emissionen im Straßenverkehr verlangen neue und
intelligente Lösungen. Um die Umstellung auf ein klimafreundliches
Mobilitätsverhalten leicht zu machen, haben wir als Schwerpunkte
unserer drei Arbeitsgruppen zum einen die Bedürfnisse der
Nutzer/innen bzw. Konsument/innen sowie zweitens Maßnahmen zur
Ersteinführung. Hier müssen wir vor allem die Versorgung sichern.
Unsere dritte Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Umwelteffekten,
denn wir wollen maximale Effizienz und Klimaschutz durch diese neue
Technologie erreichen", konkretisiert Umweltminister Niki Berlakovich
seine Zielsetzungen im Rahmen der gemeinsamen Strategie.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
      Pressesprecherin des Bundesministers: Mag. Waltraud Kaserer
      Tel.: +43 (0)1 711 00-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
      mailto: [email protected] 
   
   Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und
                    Wasserwirtschaft
      Hermann Muhr, Pressesprecher
      Tel.: +43 (0) 1 711 00-6307
      [email protected]  
   
   Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
      Susanna Enk, Pressesprecherin
      Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
      mailto:[email protected]

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