• 08.03.2011, 10:35:21
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Beatrix Karl: Potenzial von Frauen an Schnittstelle Wissenschaft/Wirtschaft verstärkt sichtbar machen

Wissenschafts- und Forschungsministerin lud am Internationalen Frauentag erfolgreiche Wissenschafterinnen zu Frühstück und Gedankenaustausch

Beatrix Karl lud anlässlich des Internationalen Frauentages erfolgreiche Frauen im Bereich Wissens- und Technologietransfer zu einem Frühstück und Gedankenaustausch ins Wissenschaftsministerium.

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl lud anlässlich des Internationalen Frauentages erfolgreiche
Frauen im Bereich Wissens- und Technologietransfer zu einem Frühstück
und Gedankenaustausch ins Wissenschaftsministerium.
"Hochqualifizierte Frauen im Innovationsprozess sind unverzichtbar.
Wir müssen das Potenzial von Frauen an der Schnittstelle
Wissenschaft/Wirtschaft künftig noch verstärkt ausschöpfen und
sichtbar machen", ist die Ministerin überzeugt. Dies sei auch ein
wichtiger Beitrag für Aufschwung, Wachstum und die Schaffung neuer,
hochqualitativer Arbeitsplätze.

"Obwohl wir heute zahlreiche Erfolgsgeschichten gehört haben -
aktuelle Zahlen zeigen, dass noch reichlich Arbeit auf uns wartet",
so die Ministerin. Denn: Durchschnittlich werden in Österreich rund
fünf Prozent der Patente von Frauen angemeldet sowie rund ein Drittel
der Unternehmen von Frauen neu gegründet. "Da gibt es noch einiges an
Potenzial", betonte Karl. "Gerade bei Unternehmensgründungen im
forschungs- und technologieintensiven Bereich zeigt sich, dass
unterschiedliche Gründe dafür verantwortlich sind, dass sich weniger
Frauen als Männer in diesem innovativen Tätigkeitsfeld selbständig
machen." Das beginne zum Beispiel bereits bei der Schulwahl bzw. der
Vermittlung von technischen Lehrinhalten an Mädchen und setze sich
entsprechend bei der Wahl der Studienrichtung und anschließend des
Berufsfeldes fort. Daher sei es auch zentral, die Studienwahlberatung
auszubauen und bereits in Schulen verstärkt auf die Vermittlung der
so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik) zu setzen.

"Die Weitergabe persönlicher Erfahrungen ist wichtig, um weiter
richtungsweisende und innovative Akzente zur Stärkung von Frauen zu
setzen und die verstärkte Integration der Gender-Dimension in der
Wissenschafts-, Wirtschafts- und Innovationspolitik voran zu
treiben", dankte die Ministerin den Wissenschafterinnen.

Zur Vertiefung des Themas "Stärkung von Frauen im Wissens- und
Technologietransfer" wurde im Rahmen des anschließenden
Werkstattgesprächs der Europäischen Kommission im
Wissenschaftsministerium eine Arbeitsgruppe eingerichtet.
Diskussionsthemen waren insbesondere Ausgangssituationen und
Lösungsansätze zur besseren Unterstützung von Frauen auf ihrem
Karriereweg in Wissenschaft und Forschung.

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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

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