VP-Marek ad Kindergartenpädagogenmangel: Stadt Wien muss handeln - Ende der Beschwichtigungspolitik gefordert
Statt dem von Häupl ausgerufenen Jahr der Bildung droht Chaos
Wien (OTS) - "Wir fordern ein Ende der Beschwichtigungspolitik von
Seiten der Stadt Wien. Es ist Fakt, dass es in Wien zu wenig
Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen gibt und besonders bei unter
3jährigen nicht ausreichend Plätze. Die Stadt Wien, in Person des
zuständigen Stadtrates Oxonitsch und des Bürgermeisters Häupl, hat es
verabsäumt, sich entsprechend auf den "Gratiskindergarten", der für
knapp die Hälfte der Eltern tatsächlich nur ein gebührenreduzierter
ist, entsprechend vorzubereiten. Hätte man auf uns gehört statt
Scheuklappen anzulegen, wäre dieses Problem zu verhindern gewesen.
Seit Jahren bereits weisen wir auf die Probleme im Bereich der
Kindergärten in Wien hin. Nun haben die Eltern in Wien darunter zu
leiden, dass man statt zu handeln stets beschwichtigt und erklärt
hat, dass alles in bester Ordnung sei", so heute die Klubobfrau der
ÖVP Wien, LAbg. Christine Marek, in Reaktion auf den auch vom
Dachverband der Kindergartenpädagog/innen einmal mehr kritisierten
Mangel an Kindergartenpädagog/innen.
Statt des von Bürgermeister Häupl ausgerufenen Jahres der Bildung
blühe Wiens Kindern und Jugendlichen das Chaos. Die Kinder ebenso wie
die Eltern haben sich eine solche Politik nicht verdient. Wien
brauche dringend den von der ÖVP Wien geforderten
Kindergartenentwicklungsplan. "Die Uhr ist abgelaufen - es ist
bereits Fünf nach Zwölf. Ziel muss sein, bis spätestens 2013 ein
bedarfsgerechtes Angebot an Kindergarten- und Kinderkrippenplätzen
und Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen zu schaffen", betont
Marek. Die Zeit der Ausreden und Selbstbeweihräucherung müsse jetzt
endlich vorbei sein, zumal sich das Chaos im Schulbereich fortsetze.
Zuletzt wurde bekannt, dass Wien während des laufenden Schuljahres
160 Lehrer/innen einspart - während Mittel für Van der Bellen und Co.
aber offenbar kein Problem sind, kritisiert Marek abschließend, die
bei den Stadtverantwortlichen ein Umdenken einfordert.
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