• 07.03.2011, 12:57:43
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FP-Jung: Frauenberger vertröstet weiter bei Straßenprostitution

Anrainerinteressen rangieren hinter jenen der Gunstgewerblerinnen

Wien (OTS) - Zum wiederholten Male vertröstet die Stadträtin die
von der Straßenprostitution massiv betroffenen Anrainer auf einen
ungewissen Termin, "vielleicht im Herbst". Angeblich sucht sie auch
eine gemeinsame Lösung aller Parteien. In die vorgestaffelte
Diskussion mit den Beteiligten und Behörden, bei der die Probleme
wirklich zur Sprache kommen sollen, werden die Oppositionsparteien
aber nicht eingebunden, kritisiert der FPÖ-Vorsitzende-Stellvertreter
des Integrationsausschusses, LAbg. Mag. Wolfgang Jung.

Wenn uns die SPÖ nur zum Abnicken ihrer Vorschläge braucht, wird das
wenig Begeisterung auslösen. Erst ein gemeinsames Vorgehen schon bei
der Identifikation der Standpunkte der Konfliktparteien kann fairer
Weise zu der gewünschten gemeinsamen Lösung führen, meint Jung.

So aber verstärkt sich der Verdacht, dass Frauenberger, gedrängt
durch ihr Umfeld - vor allem durch die bei den Grünen gut vernetzen
Prostituierten - die Anrainerinteressen weiter vernachlässigt. Ihnen
bleiben Belästigungen, Kriminalität, Lärm und Schmutz. Aber auch im
besten Fall ist eine Lösung vor dem Herbst kaum zu erwarten. "Der von
Frauenberger angekündigte "zügige Fahrplan" wurde offenbar für einen
Bummelzug geplant," schließt der Mandatar. (Schluss) otni

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747

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