Bures: "Mit weniger Energieverbrauch mehr bewegen"
Infrastrukturministerin präsentiert Schwerpunkte des Klima- und Energiefonds 2011
Wien (OTS/SK) - Infrastrukturministerin Doris Bures hat heute,
Montag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Umweltminister
Berlakovich und den beiden Geschäftsführern des Klima- und
Energie-Fonds Theresia Vogel und Ingmar Höbarth die Schwerpunkte des
Jahresprogramms für 2011 präsentiert: "Der Schlüssel, um die
Herausforderungen der Zukunft, nämlich Klimawandel und
Ressourcenknappheit, zu bewältigen, liegt in Innovation und
Forschung." Es gehe darum, "mit weniger Energieverbrauch mehr zu
bewegen", unterstrich die Ministerin. Rund ein Viertel des
Energieverbrauchs ließe sich durch höhere Energieeffizienz einsparen.
Man müsse in neue Technologien investieren, um diese "größte
Ressource" nachhaltig zu nutzen, so Bures. ****
Die Geschichte des Klima- und Energiefonds sei "eine
Erfolgsgeschichte", betonte Bures. Seit Einrichtung des Fonds 2007
wurden rund 28.000 Projekte gefördert. Die "offensive
vorwärtsgewandte Strategie", die damit verfolgt werde, habe bereits
Wirkung gezeigt. So zähle Österreich in vielen klimarelevanten
Forschungsbereichen europaweit zur Spitze. "Jedes zweite Passivhaus
in Europa steht in Österreich". Auch in der Solartechnik oder im
Bereich E-Mobilität sei Österreich führend.
Die Schwerpunkte für das laufende Jahr liegen in den Bereichen
Modelle und Regionen, Energieeffizienz und Bewusstseinsbildung. Unter
anderem wird in Projekte investiert, die verschiedene
energieeffiziente Maßnahmen wie Solartechnik, Geothermie und
Elektromobilität vereinen. So fördert das neue Programm "Smart Energy
Demo - FIT for SET" richtungsweisende Pilotprojekte für intelligente
Musterregionen, Städte oder Energienetze, deren langfristiges Ziel
die "emissionsfreie Stadt" ist. Weiters konzentriert sich die
Förderung 2011 auf den Ausbau der E-Mobilität.
Leitgedanke des Fonds, der 2011 über ein Fördervolumen von 150
Millionen Euro verfügt(davon knapp 72 Millionen vom Bundesministerium
für Verkehr, Innovation und Technologie), sei es nicht, "Verbote oder
Einschränkungen zu bewirken", sondern "Wachstum vom Energieverbrauch
zu entkoppeln", unterstrich Bures. In der Entwicklung von
Umwelttechnologien läge großes wirtschaftliches Potential, die
Branche weise enorme Wachstumsraten auf. Mit dem Klimafonds
investiere man daher nicht nur in den Klimaschutz, sondern auch "in
die Stärkung des heimischen Wirtschafts- und Forschungsstandorts" und
das sichere langfristig zukunftsorientierte Arbeitsplätze, betonte
Bures. (Schluss) sc
Pressedienst,
Löwelstraße 18,
1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum













