AK: Schon eine halbe Million Mails für EU-Finanztransaktionssteuer
Vor Abstimmung im EU-Parlament - Tumpel: Abgeordnete sollen Ja sagen
Wien (OTS) - In nur einer Woche rund 500.000 Mails an die
Abgeordneten im EU-Parlament! Das ist die Zwischenbilanz der
Petitionskampagne für eine europäische Finanztransaktionssteuer auf
http://financialtransactionstax.eu/petion Morgen, Dienstag, steht im
EU-Parlament die Grundsatzabstimmung über die Einführung der Steuer
auf der Tagesordnung. AK Präsident Herbert Tumpel fordert die
EU-Abgeordneten auf, für die Finanztransaktionsteuer zu stimmen,
insbesondere auch die Abgeordneten aus Österreich: "Anstatt mit einer
EU-Wirtschaftsregierung Lohn- und Sozialsysteme unter Druck zu
setzen, sollten sich alle Verantwortlichen auf EU-Ebene dafür
einsetzen, dass die wahren Krisenverursacher zahlen, die
Spekulanten." Die Finanztransaktionssteuer sei nur gerecht. Das
EU-Parlament soll Druck dafür machen.
"Mit einem Ja zur Finanztransaktionssteuer sollen die
EU-Parlamentarier dafür eintreten, dass nicht die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer die Zeche für die Krise zahlen müssen", sagt Tumpel.
Die Finanztransaktionssteuer ist aus drei Gründen wichtig:
+ Gerechtigkeit: Mit der Finanztraktionssteuer müssen die
Krisenverursacher ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten.
+ Eindämmung riskanter Spekulationen: Kurzfristige und
hochriskante Spekulationsgeschäfte werden verteuert.
+ Geld für Zukunftsinvestitionen: Mit den Einnahmen aus der
Finanztransaktionssteuer können öffentliche Investitionen finanziert
werden, die Arbeitsplätze sichern und die Überwindung der Krise
beschleunigen.
Peter Mitterhuber
Tel.: (+43-1) 501 65-2347
peter.mitterhuber@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at













