- 07.03.2011, 11:24:31
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Präsidentin LAbg. Erika Adensamer fordert Ausweitung des Kündigungsschutzes auf 2 1/2 Jahre!
Neue Studie zeigt, was Familien in NÖ denken.
Wien (OTS) - Die aktuelle Familienstudie der Interessenvertretung
der NÖ Familien bringt es auf den Punkt: Es klafft eine große Lücke
zwischen dem zweijährigen Kündigungsschutz und der Möglichkeit, das
Kinderbetreuungsgeld bis zu zweieinhalb Jahre zu beziehen. Und genau
dieses halbe Jahr zwingt Eltern - vorwiegend Mütter - zur vorzeitigen
Rückkehr in den Beruf und gleichzeitig zur Auslagerung der
Kinderbetreuung. Dem in der Studie mit 90% genannten Wunsch, Kinder
unter zweieinhalb in der Familie zu betreuen, kann dadurch sehr oft
nicht nachgegangen werden. Die meisten Eltern müssen demnach nach
Ablauf des Kündigungsschutzes ihre Kinder in Fremdbetreuung
übergeben. "Ich fordere daher eine Ausweitung des Kündigungsschutzes
auf 2 1/2 Jahre! Gleichzeitig appelliere ich an alle
Verantwortlichen, familienfreundliche Maßnahmen in den Betrieben und
Unternehmen zu forcieren - dazu gehören flexible, individuelle
Arbeitszeitmodelle und Schulungsangebote zur besseren Vereinbarkeit
von Beruf und Familie ebenso wie ein modernes Familiensteuerrecht
sowie ein höherer Stellenwert der Mutter- und Väterrolle in unserer
Gesellschaft!", hebt Präsidentin Adensamer hervor.
Die Studie "Familien in Niederösterreich" wurde im Auftrag der
Interessenvertretung der NÖ Familien vom Hajek-Institut durchgeführt.
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Rückfragehinweis:
Interessenvertretung der NÖ Familien Landhausplatz 1, Haus 1, Top 2 3109 St. Pölten Tel.: +432742/9005-16494 FAX: 16290 mailto:[email protected] www.interessen-noefamilien.at
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