• 07.03.2011, 11:09:30
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Werbemaßnahmen anstatt Bildungsqualität

Pflichtschullehrervertreter klagt an

Wien (OTS) - An den Wiener Pflichtschulen müssen seit 1. März 160
Dienstposten eingespart werden. Der zuständige SPÖ-Stadtrat Oxonitsch
weist in Interviews dem Bund die Schuld zu und erklärt, Wien würde
für keinen dieser 160 Dienstposten aufkommen.

Nach Meinung von Höflehner ist die Schuldzuweisung nicht ganz so
einfach, er vermutet, dass man in Wien auf Grund der Wahlen im
Oktober 2010 den Schulen am Schulbeginn bewusst mehr Dienstposten
zugewiesen hat, als finanzierbar sind. Aus diesem Grund sieht er die
Verantwortung beim Land Wien.

Außerdem glaubt Höflehner, dass sich Wien seit vielen Jahren durch
den geschickten Einsatz von vom Bund finanzierten Stunden im Bereich
der Nachmittagsbetreuung enorme Summen erspart, für die es eigentlich
aufkommen müsste!

Laut Aussage von Verantwortlichen im SSR bewegt sich die fehlende
Summe zwischen 2 und 3 Millionen Euro, die scheinbar nicht finanziert
werden können.

Vergleicht man diese Summe mit der Ende Februar im
Gemeinderatsausschuss für Bildung, Jugend, Information und Sport
beschlossenen Summe (1,2 Mill. Euro) für Werbemaßnahmen im Bereich
der elementaren Bildung, so ist es um so unbegreiflicher, dass für
Dienstposten im Pflichtschulbereich kein Geld zur Verfügung steht!
Der Gemeinderatsbeschluss dafür soll 09.03.2011 erfolgen.

An die Adresse von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou richtet
Höflehner abschließend die Frage, warum man von ihrer Partei, die vor
der Wahl 1000 Dienstposten mehr für die Wiener Schulen gefordert hat,
anlässlich des Einsparens von 160 Dienstposten kein Wort hört!

Rückfragehinweis:
Martin Höflehner
Vorsitzender FCG-Wien-APS
1010 Wien, Schenkenstraße 4/5.Stock
Mobiltelefon: 01 53454 624

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

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