- 04.03.2011, 15:28:02
- /
- OTS0227 OTW0227
LSth. Wallner: Vorarlberger Forderungen von Ländern unterstützt
Gesundheitsreferentenkonferenz - Länder erteilen klare Absage an weitere Zentralismusbestrebungen
Bad Schallerbach (OTS/VLK) - Bei der heutigen (Freitag) Sitzung
der Gesundheitsreferenten der Länder in Bad Schallerbach stand die
Reform des Gesundheitswesens in Österreich im Mittelpunkt. Die Länder
gaben ein wichtiges Signal zur Reformbereitschaft ab. "Es ist
erfreulich, dass die Vorarlberger Forderung einer gemeinsamen
rechtsverbindlichen Planung, Steuerung und Finanzierung auf
Landesebene von allen Bundesländern unterstützt wurde", betonte
Gesundheitslandesrat Markus Wallner nach der Sitzung.
Die Länder haben eine klare, einheitliche Position gegenüber
Minister Stöger eingenommen und weiteren Zentralisierungsbemühungen
eine klare Absage erteilt. Die Landesgesundheitsplattformen sollen
künftig den stationären und ambulanten Bereich unter Einbindung aller
Systempartner partnerschaftlich steuern.
Als Beispiel nennt Wallner die Vorschläge des Bundes in Richtung
zentrale Spitalsfinanzierung sowie das Zusammenführen aller
Finanzmittel beim Bund. "Dagegen haben wir heute klar Position
bezogen", so Wallner. Aufgrund einer derzeit fehlenden gemeinsamen
Planung, Steuerung und Finanzierung des niedergelassenen, ambulanten
und stationären Bereichs komme es immer wieder zu
Schnittstellenproblemen, insbesondere zu Doppelgleisigkeiten bei
Leistungen. Das Hin- und Herschieben von Patienten verursache nicht
nur unnötige Kosten, sondern müsse vor allem im Sinne einer raschen
und qualitativen Versorgung der Patienten vermieden werden. Das
zentrale Steuerungsgremium sollen die Landesgesundheitsplattformen
darstellen, daher sollen diese auch gestärkt werden.
Weiters fordern die Länder einen Ausbau der Gesundheitsförderung
und Prävention auf allen Ebenen. Ziel müsse eine Bewusstseinsänderung
in den Köpfen der Menschen sein, betont Wallner: "Das richtige
Gewicht, vernünftige Ernährung, ausreichend Bewegung, der Lebensstil
- das alles spielt eine große Rolle." Zusätzlich sollen diesbezüglich
Anreizsysteme für die Bevölkerung geschaffen werden.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL






