OTS0271   3. März 2011, 15:58

Podiumsdiskussion zum "Konfliktfeld Energiepolitik"

Pernkopf: "Niederösterreich setzt auf regionale und erneuerbare Energiequellen"


"Die Energiewende findet statt, und zwar
viel schneller als prognostiziert. Niederösterreich hat bereits vor
Jahren mit der Forcierung der erneuerbaren Energie die Weichen
richtig gestellt", erklärte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf gestern,
Mittwoch, 2. März, bei der Podiumsdiskussion "Konfliktfeld
Energiewirtschaft - Schaffen wir die Wende? " im Raiffeisen-Forum in
Wien.

In den letzten Jahren sei viel im Bereich der erneuerbaren
Energien und beim Wohnbau geschehen, nannte der Landesrat
insbesondere die Erzeugung von Energie aus Biomasse, Sonne und Wind.
"Heute sind Niedrigenergie- und Passivhäuser bereits eine
Selbstverständlichkeit geworden", so Pernkopf weiter.

"Der niederösterreichische Energie-Weg zeigt vor, wie der Import
aus Drittstaaten durch regionale Versorgung vermieden, erneuerbare
Energiequellen gestärkt und wie leicht das komplexe Energiesystem
durch Unabhängigkeit vereinfacht werden kann", so Pernkopf. Bis 2015
sollen 100 Prozent des Strombedarfs und bis 2020 sollen 50 Prozent
des Gesamtenergiebedarfs aus erneuerbarer Energie produziert und
damit bis 2020 zusätzlich 20.000 "Green Jobs" geschaffen werden,
führte der Landesrat aus.

"Die Kunden werden den Ausbau der erneuerbaren Energien mittragen,
wenn gleichzeitig die Versorgungssicherheit gewährleistet ist", sagte
Dr. Peter Layr, Vorstandssprecher der EVN. "Deutschland ist das
Photovoltaik-Land Nummer eins, Niederösterreich ist bestrebt, dem zu
folgen und befindet sich auf einem sehr guten Weg", ergänzte Claude
Turmes, Europaparlamentarier und Präsident von European Forum für
Renewable Sources. Aus diesem Grund setzt sich Turmes für eine
stärkere internationale Zusammenarbeit ein, bei der das Bundesland
Niederösterreich bei der Entwicklung für Modellregionen teilnimmt und
seinen erfolgreichen Weg auch über Ländergrenzen hinweg vorzeigen und
weiterentwickeln kann.

Weitere Informationen: Büro Landesrat Pernkopf, Klaus Luif,
Telefon 02742 / 9005-12705, e-mail klaus.luif@noel.gv.at.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0271 2011-03-03 15:58 031558 Mär 11 NLK0005 0282



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