- 03.03.2011, 11:49:45
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Mitterlehner: Wirtschaftsbeziehungen zu Kolumbien weiter ausbauen
Arbeitsgespräch mit Kolumbiens Vizepräsident Garzón - Neues Memorandum of Understanding zu Wirtschaftskooperationen geplant

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat
heute in Wien den Vizepräsidenten von Kolumbien, Angelino Garzón, zu
einem Arbeitsgespräch über die Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen
getroffen. "Wir haben die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise
überwunden, es gibt eine positive Aufbruchsstimmung. Allein in den
ersten elf Monaten 2010 sind unsere Exporte nach Kolumbien um 44
Prozent auf rund 78 Millionen Euro gestiegen", betont Mitterlehner.
Neue Impulse werde die kommende Neuausrichtung der
Internationalisierungs-Offensive bringen: "In Zukunft wollen wir die
Globalisierung der Wirtschaft noch stärker leben und die Ausfuhren in
stark wachsende Zukunftsmärkte wie Lateinamerika deutlich ausweiten",
beschreibt Mitterlehner die neue Strategie.
Im Rahmen des Arbeitsgesprächs überreichte Mitterlehner den Entwurf
eines bilateralen "Memorandum of Understanding", in dem es um die
verstärkte Zusammenarbeit in Wirtschaft, Handel und Technik geht.
Darunter fallen vor allem engere Kooperationen in Bereichen wie
Infrastruktur, Umwelttechnologie, Energie und Bergbau, Maschinen und
industrielle Ausrüstung sowie im automotiven Bereich und im
Tourismus. "Durch ihr Know-how können österreichische Unternehmen in
diesen Sektoren besonders punkten", betont Mitterlehner, der die
geplante Vereinbarung als "solide Grundlage" für den weiteren Ausbau
der Wirtschaftsbeziehungen sieht. "Jeder Exporterfolg schafft mehr
Wachstum und Arbeitsplätze in Österreich", so Mitterlehner.
Derzelt liegt Kolumbien auf Platz fünf der wichtigsten
österreichischen Handelspartner in Lateinamerika - nach Brasilien,
Mexiko, Argentinien und Chile. Wichtigste österreichische Exportgüter
sind Maschinen, Pharmazeutika sowie Papier und Pappe. Zuletzt gab es
aber auch erfolgreiche Projekte in Sektoren wie Umwelttechnik,
Kommunikationssysteme, Straßensicherheit, Transportsysteme und
Hafentechnologie, Spezialstahl und Feuerwehrfahrzeuge.
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