• 03.03.2011, 11:36:55
  • /
  • OTS0122 OTW0122

Atomenergie ist nicht nachhaltig - Wasserkraft schon

Während die Töpfe für die Förderung von Ökostrom in Österreich leer sind, werden von der Bundesregierung jährlich 40 Mio. Euro für EURATOM ausgegeben

Wien (OTS) - 40 Mio. Euro gibt das Land Österreich pro Jahr für
die "Förderung des Fortschritts auf dem Gebiet der Kernenergie" -
sprich den EURATOM-Vertrag - aus. Eine Form der Energiegewinnung die,
wie in der Vergangenheit immer wieder gesehen, große Risiken birgt.
Gleichzeitig sind die Fördermittel für den Ausbau umweltfreundlicher,
nachhaltiger und risikoarmer Energiegewinnungsformen, wie der
Wasserkraft, vollends ausgeschöpft.

"Die österreichische Bevölkerung hat sich vor mehr als 30 Jahren
mehrheitlich gegen die Atomenergienutzung ausgesprochen.
Dementsprechend sollten wir unsere Steuergelder besser in die
Forschung, die Entwicklung und den Ausbau von Erneuerbaren Energien
stecken, die unsere Energieversorgung tragen werden.", betont DI
Martina Prechtl, Geschäftsführerin von Kleinwasserkraft Österreich.

Sie mahnt ein, dass die Novellierung des Ökostromgesetzes längst
überfällig ist: "Da besteht dringender Handlungsbedarf! Wenn nicht
rasch das Gesetz geändert wird und Mittel für die Ökostromentwicklung
in Österreich frei gemacht werden, kommen nicht nur der Neubau und
die Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken zu erliegen! Es ist
wirklich nicht einzusehen, dass man an einer großzügigen
Unterstützung von Atomenergie derart festhält, während man die
Nutzung der heimischen und umweltfreundlichen Energieressourcen
vernachlässigt."

Deshalb schließt sich der Verein Kleinwasserkraft Österreich den
Forderungen zum Ausstieg aus dem EURATOM-Vertrag an.

Rückfragehinweis:
Kleinwasserkraft Österreich
DI Martina Prechtl
Tel.: 01/522 07 66
Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel