OTS0091   3. März 2011, 11:00

"Der Weg zum Innovation Leader" - Bundesregierung beschließt kommenden Dienstag FTI-Strategie

Potenziale ausschöpfen, Dynamik steigern, Zukunft schaffen - Ministerratsbeschluss und Präsentation am 8. März 2011


Die Arbeiten der Bundesregierung zu einer gemeinsamen
Strategie für Forschung, Technologie und Innovation sind
abgeschlossen. Die FTI-Strategie ("Der Weg zum Innovation Leader")
wird am 8. März 2011 im Ministerrat beschlossen. Die Präsentation mit
den Minister/innen Doris Bures, Beatrix Karl, Reinhold Mitterlehner
und Claudia Schmied findet am Dienstag um 12 Uhr in den Ministerien
am Minoritenplatz (Audienzsaal, Minoritenplatz 5) statt.

In den vergangenen Monaten haben sechs Ministerien
(Bundeskanzleramt/BKA, Finanzministerium/BMF, Bundesministerium für
Verkehr, Innovation und Technologie/BMVIT, Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung/BMWF, Bundesministerium für Wirtschaft,
Familie und Jugend/BMWFJ, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und
Kultur/BMUKK) auf Basis vorhandener Studien und unter Einbindung der
Sozialpartner sowie Stakeholder die Strategie erarbeitet. Österreichs
Ziel ist es, von der Gruppe der "Innovation Follower" in die Gruppe
der "Innovation Leader" vorzustoßen und damit zu den innovativsten
Ländern der EU zu zählen.

Die FTI-Strategie ist ein klares Bekenntnis zur Förderung von
Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation. Dafür werden
strategische und operative Ziele definiert, sowie entsprechende
Schwerpunkte und Maßnahmen gesetzt, die innerhalb dieser Dekade
realisiert werden sollen. Das schafft hochqualitative Arbeitsplätze
und unterstützt ein nachhaltiges Wirtschafts- und
Beschäftigungswachstum.

"Die FTI-Strategie der Bundesregierung ist von der gemeinsamen
Überzeugung getragen, dass Forschung, Technologie und Innovation der
Schlüssel für die Bewältigung aktueller Herausforderungen sind", sagt
Infrastrukturministerin Doris Bures mit dem Hinweis auf Klimaschutz,
umweltfreundliche Mobilität, umweltverträgliches Wachstum, die
Förderung von Talenten, genauso wie auf soziale Fragen etwa rund um
eine alternde Gesellschaft. Und sie betont: "Die Wettbewerbsfähigkeit
unserer Unternehmen hängt direkt mit ihrer Innovationsfähigkeit
zusammen."

"Die FTI-Strategie stärkt die Grundlagenforschung an den heimischen
Hochschulen und Forschungseinrichtungen und unterstreicht deren
zentrale Rolle beim Wissens- und Technologietransfer", so
Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. "Die
FTI-Strategie ist auch wesentlicher Motor auf dem Weg zu mehr
Aufschwung, Wachstum und Arbeitsplätzen."

"Durch die FTI-Strategie bündeln wir unsere Kräfte und können bisher
brachliegende Potenziale besser nützen", betont Wirtschaftsminister
Dr. Reinhold Mitterlehner. "Wir wollen die Zahl der forschenden
Unternehmen weiter erhöhen und so den Strukturwandel der Wirtschaft
gezielt voran treiben. Eine internationale Schrittmacher-Rolle bei
Innovationen sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit, schafft mehr
Wachstum und bringt neue hochwertige Arbeitsplätze", sagt
Mitterlehner, der vor allem die Entwicklung von Öko-Innovationen
forcieren will.

"Bildung stellt das Fundament für jede wissensorientierte
Gesellschaft dar. Die FTI-Strategie der Bundesregierung umfasst das
Bildungssystem als wesentlichen Teil des Innovationssystems, der für
dessen Entwicklungsaussichten von eminenter Bedeutung ist", so
Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied. "Investitionen in eine
nachhaltige Reform des österreichischen Bildungswesens sind ein
zentraler Beitrag in Qualität und Quantität der in Österreich
verfügbaren Potenziale für Forschung, Technologie und Innovation."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0091 2011-03-03 11:00 031100 Mär 11 MWF0001 0520



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