LR Anschober: Oberösterreich könnte 400 Mio. Euro für Heizenergie einsparen
Heizen und Verkehr werden für viele unfinanzierbar, wenn nicht rasch Umstieg auf Erneuerbare und Energieeffizienz kommt
Linz (OTS) - Die Ölpreise steigen - im Fall einer durchaus
denkbaren Ölpreiserhöhung auf 200 Dollar pro Fass würden
Oberösterreichs Haushalte Mehrkosten zwischen 500 und 5.000 Euro
erleiden - am höchsten für Pendlerinnen und Pendler mit
sanierungsdürftigen Haushalten, die mit Öl geheizt werden. Das heißt:
Tausende werden sich heizen nicht mehr oder nur ungenügend leisten
können - die Abhängigkeit vom Öl wird zur Preisfalle.
Energie-Landesrat Rudi Anschober: In den vergangenen vier Jahren
konnten wir den Energieverbrauch für Raumwärme bereits um 12 Prozent
verringern - durch konsequente Standards im Neubau, die thermische
Sanierungsoffensive und den Wechsel auf Erneuerbare. Bei Umsetzung
unserer Energiewende könnten wir 400 Millionen Euro für Heizenergie
in Oberösterreich einsparen. Die Energiewende ist daher nicht nur
eine klimapolitische Notwendigkeit und die größte Chance für den
Arbeitsmarkt, sondern auch die wichtigste sozialpolitische Maßnahme
gegen zunehmende Armut." Die Europakonferenz Gebäudemodernisierung
ist insgesamt ein Mutmacher, der zeigt, wie viele Positivprojekte mit
Einsparungseffekten von 50 bis 80 Prozent International bereits
verwirklicht werden. Anschober abschließend: "Wir müssen bei der
Verwirklichung dieser gigantischen Sparmöglichkeiten noch mehr Tempo
machen - bei uns selbst und durch mehr Druck von EU-Ebene unter
anderem durch eine Verbindlichkeit der Effizienzziele der EU."
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at













