• 02.03.2011, 08:06:25
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  • OTS0013 OTW0013

FCG - Lehrergewerkschafter Maresch zur aktuellen Situation an Wiener Pflichtschulen

Wien (OTS) - Zu der aktuellen Situation im Wiener
Pflichtschulbereich, in der laut Wiener Stadtschulrat 160
LehrerInnendienstposten ab 1.März eingespart werden müssen, bemerkt
Stephan Maresch, Lehrergewerkschafter der FCG in Wien, dass diese
Maßnahmen sowohl bei den PädagogInnen als auch bei der Gewerkschaft
auf völliges Unverständnis stoßen.

Die Auswirkungen der Sparmaßnahmen betreffen entgegen erster
Vermutung auch den Pflichtunterricht. Die auf Websites diverser
politischer Parteien beschworene Qualitätssicherung im
Bildungsbereich kann aufgrund des Wiener Sparpakets in den
Pflichtschulen trotz des Idealismus der LehrerInnen kaum aufrecht
erhalten werden.

Eine solche weitreichende Entscheidung innerhalb von wenigen Tagen
zu erfahren und "in aller Schärfe exekutieren" zu müssen, zeugt von
nicht vorhandener Wertschätzung. Wir erwarten uns einen
sozialpartnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe, resümiert Maresch.
Es macht keinen Unterschied, ob diese Planungsmisere im
Bundesministerium der Frau Ministerin Dr. Claudia Schmied oder
anderswo entstanden ist. Die Auswirkungen haben die Wiener
PflichtschullehrerInnen und die Wiener Pflichtschüler zu tragen.
Wir fordern den Dienstgeber auf, eine rasche Lösung im Sinne der
Schulqualität zu finden.

Rückfragehinweis:
Stephan Maresch
PflichtschullehrerInnengewerkschaft/FCG
1010, Schenkenstraße 4/5
Tel: 01/53454-435

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