- 01.03.2011, 15:30:23
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VP-Feldmann ad Frauenberger: Stadt Wien muss Voraussetzungen schaffen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen
Wien (OTS) - "Wien braucht keine neuen Ankündigungen, sondern
endlich echte Frauenpolitik. Die Stadt Wien macht es sich zu leicht,
wenn sie versucht, die derzeitige Situation der Wiener Frauen allein
auf Halbe/Halbe zu schieben. Deutlich kann man aus der Studie
erkennen, dass eine Korrelation zwischen mangelnder
Nachmittagsbetreuung und Zuhause-Bleiben der Frauen besteht, wenn man
sich den Anstieg (Anm. im Vergleich zum Kindergarten) bei der
Betreuung durch die Mütter bei der Altersgruppe der unter 14jährigen
ansieht. So bieten beispielsweise ganze 30 Prozent der Wiener
Pflichtschulen Nachmittagsbetreuung. Wer nicht das Glück hat, eine
Familienstruktur zu haben, in der Verwandte am Nachmittag Zeit haben,
auf die Kinder zu schauen oder gar Alleinerzieherin ist, muss die
Betreuungspflichten daher selbst übernehmen. Wien braucht in einem
ersten Schritt endlich qualitätsvolle, flächendeckende, leistbare und
frei wählbare Nachmittagsbetreuung. Wiens Frauen ist mit einer
Politik der Versprechungen nicht geholfen - helfen kann nur, wenn
endlich die Arbeit aufgenommen wird", so heute die Frauensprecherin
der ÖVP Wien, LAbg. Barbara Feldmann, in Replik auf SP-Frauenberger.
Dies sollte der SPÖ mittlerweile ausreichend klar sein. Weitere
Studien zu produzieren, die ausschließlich Geld kosten, ohne dass
sich damit die Situation der Frauen in Wien verbessere, sei
anlässlich des 100. Frauentages ein Zeichen dafür, dass sich in Wien
noch lange keine Gleichstellung ergeben werde. Überhaupt wäre es
angesichts der erneut katastrophalen Arbeitslosenquote höchst an der
Zeit, endlich gegenzusteuern. Wien habe einmal mehr als einziges
Bundesland eine steigende Arbeitslosigkeit. "Besonders betroffen
davon sind Frauen. Dabei ist Wien bereits heute Österreichisches
Schlusslicht betreffend Frauenarbeitslosigkeit. Die Situation der
Frauen wird sich erst ändern, wenn Bürgermeister Häupl und Stadträtin
Frauenberger erkannt haben, dass Frauenpolitik eine
ressortübergreifende Materie ist. Statt mittels
Gleichstellungsmonitor einmal mehr die Probleme der Frauen in Wien zu
messen, sollte man die bereits bekannten Probleme lösen. Wissen wir
doch bereits seit Jahren, wo der Schuh drückt", so Feldmann
abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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