• 01.03.2011, 13:33:23
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VP-Marek: Wien manifestiert sich als Arbeitslosenhochburg - Frauen besonders betroffen

Dramatischer Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit im Jahresvergleich

Wien (OTS) - Während die Arbeitslosigkeit in Österreich weiterhin
zurückgeht, ist Wien nun zum vierten Mal in Folge das einzige
Bundesland, das vom positiven Bundestrend nicht profitieren kann.
Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Wien im Vormonat um 7,6 Prozent
an, alle anderen Bundesländer vermelden hingegen einen Rückgang.
Dramatisch ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien bei den
Frauen. Hier stieg die Arbeitslosenrate im Vergleich zum Vorjahr um
14,6 Prozent an. Österreichweit blieb die Rate hingegen annähernd
gleich. "Anlässlich dieser Zahlen ist die Wiener Stadtregierung
angehalten, im Sinne des 100. Weltfrauentages arbeitsmarktpolitische
Taten zu setzen und sich von ihrer Showpolitik zu verabschieden. Wien
braucht schnellstmöglich wirtschaftsfördernde und
arbeitsplatzschaffende Initiativen", appelliert ÖVP Wien Klubobfrau
Christine Marek an die Wiener Stadtregierung und den verantwortlichen
Bürgermeister Häupl.

Der Gesamtrückgang der Arbeitslosigkeit in Österreich um 34.573
Personen ist das stärkste Minus der Arbeitslosenrate seit drei
Jahren, doch die Bundeshauptstadt kann davon erneut nicht
profitieren. Wien hat nicht nur die strukturell höchste
Arbeitslosenrate Österreichs, die Arbeitslosenzahlen steigen Monat
für Monat weiter an. "Die Stadtverantwortlichen haben sich die Frage
zu stellen, warum in Wien seit Jahren Jobsuchende und Jobangebote
nicht kompatibel sind. Die Stadtregierung hat es leider bislang
versäumt, zielorientierte Initiativen setzen", so Marek.

Auch bei den Wiener Jugendlichen zeige sich ein deutliches Bild.
"Laut dem aktuellen Sozialbericht der Stadt Wien sind 28 Prozent der
Mindestsicherungsbezieher jünger als 19 Jahre. Das ist ein fatales
Zeichen für die Zukunft unserer Stadt", stellt die VP-Klubobfrau
fest. Marek fordert die Stadtregierung auf, ihre Hausaufgaben im
Bildungsbereich zu machen: "Wir brauchen mehr Jugendliche in den
Betrieben. Die Überbetriebliche Ausbildung darf von der Stadt Wien
nicht länger als Allheilmittel für ihre verfehlte Bildungspolitik
gesehen werden. Schließlich geht es darum, dass die Jugendlichen nach
ihrer Ausbildung auch einen beständigen Arbeitsplatz erhalten", so
Marek abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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