Beatrix Karl: Junge, innovative Köpfe sind die Zukunft unseres Landes - BILD
Wissenschafts- und Forschungsministerin bei Stipendienverleihungen an der ÖAW - 85 Stipendien verliehen - Fördervolumen von rund sieben Millionen Euro
Wien (OTS) - "Unser Rohstoff ist die Bildung, unsere Chance heißt
Wissenschaft und unsere Zukunft liegt in der Forschung. Die jungen,
innovativen Köpfe sind die Zukunft unseres Landes. Und genau darum
investieren wir gezielt in die Bereiche Bildung, Wissenschaft und
Forschung", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl bei der heutigen Stipendienverleihung an der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Insgesamt bekommen 85 junge
Wissenschafterinnen und Wissenschafter ein Stipendium, das
Fördervolumen liegt bei rund sieben Millionen Euro.
"Österreich hat in den vergangenen 15 Jahren einen beeindruckenden
Aufholprozess in Wissenschaft und Forschung hingelegt und damit die
Grundlage für wirtschaftlichen Aufschwung geschaffen. Diesen
Aufschwung gilt es für Wohlstand und Arbeitsplätze zu nutzen. Dazu
leisten die heimischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen einen
wichtigen Beitrag", so die Ministerin. "Es sind die Universitäten,
die zu den Treiberinnen von Innovation in Österreich zählen, daher
müssen wir auch stärker am Wissens- und Technologietransfer aus den
Hochschulen heraus arbeiten. Innovation muss zur dritten Säule neben
Lehre und Forschung werden", betonte Karl. "Wissen schafft Arbeit und
Forschung schafft Vorsprung."
"Nur wenn es uns gelingt, den wissenschaftlichen Nachwuchs im Land zu
halten, bleibt die Innovationsfähigkeit Österreichs gewahrt. Die
heutige Stipendienverleihung ist der beste Beweis dafür, dass das
Wissenschaftsministerium gezielt in die Zukunft unseres Nachwuchses
investiert", unterstrich die Wissenschaftsministerin. Der
Wissenschaftsfonds FWF und die ÖAW sind Garanten dafür, dass der
wissenschaftliche Nachwuchs im Land gehalten werden kann und durch
Einrichtungen wie das IST Austria in Klosterneuburg oder das Institut
für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) in Innsbruck werden
auch entsprechende Karriereperspektiven geboten.
Auch wenn - wie zuletzt diskutiert - junge Wissenschafter/innen
oftmals prekäre Dienstverhältnisse haben, dürfe man nicht außer Acht
lassen: die Rahmenbedingungen wurden in den vergangenen Jahren
kontinuierlich verbessert. So wurden beispielsweise über den FWF seit
2005 mehr als 45 Millionen Euro in Doktoratskollegs investiert und
damit moderne Ausbildungszentren für den hoch qualifizierten
akademischen Nachwuchs an den Hochschulen geschaffen.
Die Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vergibt
jährlich im Auftrag des Wissenschaftsministeriums Stipendien in den
Programmen APART (Austrian programme for advanced research and
technology) und DOC (DOC, DOC-fFORTE, DOC-team). Weiters wird über
die Max Kade Foundation das Max Kade Stipendium vergeben. Karl selbst
war übrigens APART-Stipendiatin und im Rahmen ihres Stipendiums von
1999 bis 2002 am Max-Planck-Institut für ausländisches und
internationales Sozialrecht in München.
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