- 23.02.2011, 13:00:56
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ARBÖ begrüßt Rücksichtnahmegebot aller Verkehrsteilnehmer im Gesetz
Einheitlichen Strafkatalog rasch umsetzen - Ja zum Helm beim Radfahren, Nein zur Pflicht
Wien (OTS) - Der ARBÖ begrüßt das Vorhaben von Verkehrsministerin
Doris Bures, die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer
nun auch in der Straßenverkehrsordnung zu verankern und damit die
Grundlage für ein Mehr an Miteinander als Gegeneinander zu schaffen.
Ein deutliches Ja kommt vom ARBÖ für die geplante Vereinheitlichung
des Strafkatalogs in Österreich, für die der ARBÖ seit Jahren kämpft.
"Es gibt keinen Grund, diese überfällige Vereinheitlichung länger
hinaus zu zögern. Eine rasche Umsetzung des lang bekannten Problems
ist ein Gebot der Stunde", so der ARBÖ.
Ein klares Ja kommt vom ARBÖ auch zum Tragen eines Helms beim
Radfahren. "Es gibt keinen einzigen Experten und keine einzige
Expertin, die gegen einen Helm beim Radeln argumentieren. Schon gar
nicht beim ARBÖ, der darüber nicht nur Worte verliert, sondern - vor
allem bei Kindern - nicht erst seit gestern Taten setzt." Bei der
Fahrradausbildung beim ARBÖ gibt es z. B. kein einziges Kind ohne
Radhelm. "Wir arbeiten daran, Kinder und Eltern davon zu überzeugen,
dass sie ihre Köpfe beim Radeln schützen müssen", so der ARBÖ.
Eine gesetzliche Helmpflicht für Kinder bis zu zehn Jahren erscheint
dem ARBÖ nicht geeignet, um das gemeinsame Ziel zu erreichen und den
schon hohen Anteil der helmtragenden Kinder noch weiter zu steigern.
Zumal die Helmpflicht nur für Straßen gelten soll, auf denen die
unter zehnjährigen Kinder ohnehin nicht ohne Begleitung radeln
dürfen, während sie auf Waldwegen, auf der Donauinsel, in
Spielplätzen und Hofanlagen und Gärten keinen Helm tragen müssen.
Alle Energien sollten besser in die Bewußtseinsbildung investiert
werden statt in zahnlose Gesetzesgebilde. So begrüßt der ARBÖ
ausdrücklich die Empfehlung, sich beim Radfahren künftig durch das
Tragen von reflektierender Kleidung besser sichtbar zu machen.
Rückfragehinweis:
ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 891 21-280, mobil: 0664/60 123 280
mailto:[email protected]
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