Samariterbund begrüßt Radhelmpflicht für Kinder
Tragen eines Radhelms als einfache und sinnvolle Präventivmaßnahme gegen Verletzungen
Wien (OTS) - Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs begrüßt den
Vorstoß von Infrastrukturministerin Doris Bures, eine Radhelmpflicht
für Kinder einzuführen. Der Fahrradhelm verhindert laut
internationalen Studien bis zu 80 Prozent Schädelbrüche und
Gehirnblutungen.
"Das Tragen eines Helms ist eine einfache präventive Maßnahme, die
eine schwere Verletzung verhindern kann. Für Kinder ist der Helm
besonders wichtig, da sie aufgrund ihrer Unerfahrenheit eher stürzen
als Erwachsene. Allerdings gilt es bei der Wahl des Helmes auf die
Qualität zu achten", erklärt ASBÖ-Präsident Franz Schnabl.
Bei der Auswahl von Radhelmen sollte Wert auf das Prüfsiegel gelegt
werden. Der Helm sollte ein Prüfsiegel haben, das der EU-Norm DIN EN
1078 entspricht. Auch sollte beachtet werden, dass Helme ein
Ablaufdatum von 5-6 Jahren haben. Falsche oder beschädigte Helme
garantieren keinen Schutz mehr und können die Verletzungen sogar noch
verschlimmern.
Neben dem Tragen von Helmen empfiehlt die Schulungsabteilung des
Samariterbundes aber noch weitere vorbeugende Schutzmaßnahmen, wie
Verkehrstraining, Hand- und Knieschutz sowie regelmäßige Überprüfung
des Fahrradzustandes. "Aber die wichtigste Vorkehrung sind nach wie
vor Kenntnisse in Erster Hilfe. Denn wenn erst einmal etwas passiert
ist, können die richtigen Handgriffe des Ersthelfers
lebensentscheidend sein", erinnert Schnabl.
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