- 22.02.2011, 12:32:01
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Pröll schlägt Wilhelm Molterer als Vizepräsident der EIB vor
Ein Mann mit Fachkompetenz und politischer Erfahrung
Wien (OTS) - In einem Schreiben an die Mitglieder jener
EIB-Stimmrechtsgruppe, der neben Österreich auch Estland, Finnland,
Lettland, Litauen und Schweden angehören, hat Finanzminister Josef
Pröll seinen Vorgänger im Amt des Finanzministers, Mag. Wilhelm
Molterer, als Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB)
vorgeschlagen. In seinem Schreiben verweist Pröll auf die langjährige
politische Erfahrung Molterers sowohl als Landwirtschafts- und
Umweltminister, wie auch als Finanzminister. In beiden Funktionen
habe Molterer weitreichende Reformen initiiert und umgesetzt. Darüber
hinaus zeichne er als damaliger Finanzminister am Höhepunkt der
Finanzkrise 2008 für die rasche und effektive Umsetzung der
Finanzmarktstabilisierung in Österreich verantwortlich. Pröll: "Mit
Wilhelm Molterer nominiert Österreich eine politisch erfahrenen und
überaus kompetenten Kandidaten für dieses wichtige Amt. Ich mit
zuversichtlich, in unserer Stimmrechtsgruppe und in weiterer Folge im
Gouverneursrat der EIB eine positive Entscheidung für Molterer
erreichen zu können."
Die EIB wurde 1958 durch den Vertrag von Rom als Bank für
langfristige Finanzierungen der Europäischen Union errichtet und
gewährt dem öffentlichen und privaten Sektor Darlehen zur
Finanzierung von Projekten, die im europäischen Interesse liegen wie
die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen,
Umweltschutzmaßnahmen, Forschung, Entwicklung und Innovation, Verkehr
und Energie. Die Europäische Investitionsbank hat ihr
Finanzierungsvolumen zuletzt 2009 auf insgesamt 79 Milliarden Euro
erhöht. Der Tätigkeitsbereich der EIB erstreckt sich auf die EU und
weitere 140 Länder weltweit, mit denen die EU Kooperationsabkommen
geschlossen hat.
Der erste österreichische EIB-Vizepräsident war Dr. Ewald Nowotny,
von 1999 bis 2003. Der nächste österreichische Vizepräsident soll
sein Amt mit 1. Juli 2011 antreten und es bis 31. August 2015 inne
haben.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Finanzen, Pressestelle
Tel.: (++43-1) 514 33 - 500 004
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