BM Schmied und BM Heinisch-Hosek: Berufstitel "Professorin" an Journalistin Elfriede Hammerl
Erwachsenenbildnerinnen Eva Marhold und Edith Riether mit Goldenem Ehrenzeichen für Verdienste der Republik Österreich bzw. mit Berufstitel "Professorin" geehrt
Wien (OTS) - Bildungsministerin Claudia Schmied zeichnet heute,
Dienstag, gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als
bewusstes Zeichen im Vorfeld des 100. Frauentages am 8. März drei
herausragende Frauen aus: Elfriede Hammerl und Edith Riether wird der
Berufstitel "Professorin" verliehen. Eva Marhold erhält das Goldene
Ehrenzeichen für Verdienste der Republik Österreich. Die Überreichung
findet im Rahmen eines Festaktes um 13.00 Uhr im Audienzsaal des
Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur statt. Die
Laudatio hält Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
"Ich freue mich sehr, dass ich heute im Vorfeld des Frauentages drei
herausragende Frauen - Elfriede Hammerl, Edith Riether und Eva
Marhold - mit dem Berufstitel "Professorin" bzw. mit dem Goldenen
Ehrenzeichen für Verdienste der Republik Österreich auszeichnen darf.
Sie haben sich in der Erwachsenenbildung verdient gemacht und nehmen
wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben wahr", so
Bildungsministerin Claudia Schmied anlässlich der Ehrungen.
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek betont: "Elfriede Hammerl,
Edith Riether und Eva Marhold leisten durch ihre Wissensvermittlung
einen wichtigen Beitrag zum lebenslangen Lernen der Österreicherinnen
und Österreicher. Die Zahl öffentlich geehrter Frauen ist immer noch
gering. Und das ist wahrlich kein Zufall, sondern eher ein Symptom
für die mangelnde Gleichstellung von Frauen und Männern in unsere
Gesellschaft. Die Erkenntnis, dass wir es uns auf Dauer nicht leisten
können, auf das Potential der Frauen zu verzichten, muss sich nun
endlich in konkreten Maßnahmen niederschlagen."
Die freie Autorin, Journalistin und Erwachsenenbildnerin Elfriede
Hammerl (Jg. 1945) war und ist Redakteurin und Kolumnistin bei Medien
wie Neues Österreich, Neue Zeitung, dem ORF, Kurier und Profil. Sie
ist die Autorin der ersten Kolumne in einer österreichischen
Tageszeitung, die sich explizit mit der gesellschaftlichen Situation
von Frauen auseinandersetzte. Sie schreibt Kurzgeschichten und Essays
für diverse Magazine. Sie war Mitinitiatorin des österreichischen
Frauenvolksbegehrens 1997 und Mitglied des Außeruniversitären Beirats
der Universität Innsbruck (2000 - 2002). Zu ihren bisherigen
Auszeichnungen zählen der Publizistikpreis der Stadt Wien (1999), der
Frauenpreis der Stadt Wien (2002), der Concordiapreis (in der
Kategorie Menschenrechte, 2003) und das Goldene Verdienstzeichen des
Landes Wien (2006).
"Elfriede Hammerl ist für mich als Frauenministerin eine
Unterstützerin in Sachen Feminismus. Als Fürsprecherin für die
Anliegen der Frauen ist sie eine wichtige Mitstreiterin in der
österreichischen Frauenpolitik", so Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek über Elfriede Hammerl.
Die promovierte Historikerin Eva Marhold (Jg. 1956) ist seit 20
Jahren in der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien bzw. in der
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien zur Unterstützung des Obmanns und der
Geschäftsleitung tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die
Ausbildung der ehrenamtlichen Funktionäre der niederösterreichischen
Bankengruppe. Neben der Ausbildung der ehrenamtlichen Funktionäre
erwarb sich Eva Marhold große Verdienste im Auf- und Ausbau des
Bildungsprogramms für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist
u. a. als Vortragende aktiv.
Edith Riether (Jg. 1936) war über 42 Jahre für die
Parlamentsdirektion, zunächst als Dolmetscherin, dann für den
Bürgerservice, tätig. Sowohl im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit
als auch durch ihr zehnjähriges Engagement für die Katholische
Sozialakademie Österreichs hat sie sich intensiv und erfolgreich für
die Belange der politischen Bildung eingesetzt. An der Schnittstelle
zwischen fachlicher Publizistik, öffentlichem Wirken für Belange des
Gemeinwohls und akademischer Lehre liegt ihre Tätigkeit für die
Stiftung Weltethos, die sie seit zehn Jahren - zunächst als
österreichische Repräsentantin, seit 2005 als Generalsekretärin der
Initiative Weltethos Österreich - ausübt. Sie ist immer wieder mit
fachlichen Veröffentlichungen und Vorträgen in unterschiedlichsten
Institutionen aus Bildung, Politik und Wissenschaft hervorgetreten.
Edith Riether hat daran mitgewirkt, ethische Probleme des
Zusammenlebens in modernen Gesellschaften sowie den Ethikunterricht
an Schulen auf die Agenda der akademischen Lehre wie des öffentlichen
Diskurses zu bringen.
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Pressesprecherin der Bundesministerin für Unterricht,
Kunst und Kultur
Tel.: +43 1 53120 5030
mailto: sigrid.wilhelm@bmukk.gv.at
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst
Tel.: +43 1 53115 2149
mailto: julia.valsky@bka.gv.at













