• 21.02.2011, 15:54:02
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Österreichische Röntgengesellschaft freut sich über Erfolg des Aktionstages am Ersten Europäischen Röntgentag

Radiologen bestehen weiterhin auf das beste Mammographie-Programm für die Patientinnen

Wien (OTS) - Der Aktionstag der Österreichischen
Röntgengesellschaft (ÖRG), gemeinsam mit der BURA und dem VBDO ins
Leben gerufen, wurde am 10.2.2011 (dem Todestag von W.C. Röntgen)
abgehalten, und war aus Sicht der ÖRG ein Erfolg: in 45 teilnehmenden
Ordinationen, die sich freiwillig dazu bereit erklärt hatten, an der
Aktion mitzumachen, konnten österreichweit radiologische
Untersuchungen für Menschen ohne Versicherung kostenlos angeboten
werden - selbstverständlich bei entsprechender Indikationsstellung.

Glücklicherweise ist die Lage in Österreich so gut, dass nur wenige
Menschen dieses Angebot annehmen mussten - das ist für die ÖRG höchst
positiv. Es ist auch bekannt, dass kostenlose radiologische
Untersuchungen für Bedürftige tagtäglich stattfinden, ganz ohne
Publicity - dennoch möchte die ÖRG auch in Zukunft wieder solche
Aktionstage anbieten, um Bewusstsein zu schaffen für die Arbeit, die
Radiologen täglich leisten, und die für so viele Menschen wichtig
ist.

Die Aktion des Ersten Europäischen Röntgentages war Teil eines
größeren Projektes, nämlich des "First European Day of Radiology",
der von der europäischen Dachgesellschaft (European Society of
Radiology) ausgerufen, und in 19 Ländern durch verschiedenste
Presseaktionen und Veranstaltungen gefeiert wurde - die ÖRG und die
österreichischen Radiologinnen und Radiologen haben hierzu ihren
Beitrag geleistet.

Die österreichischen Radiologinnen und Radiologen arbeiten
selbstverständlich nach strengen Qualitätsrichtlinien. Die
Untersuchung eines Patienten mit bildgebenden Verfahren ist eine
mehrstufiger Prozess - von der Indikationsstellung,
Untersuchungsvorbereitung, Datenakquisition und Nachverarbeitung bis
zur Befundung: während aller dieser Schritte werden ständig
Patientenschutz-, Sicherheits- und Optimierungsstrategien angewendet.

Die Haltung der ÖRG zum Thema künftige Mammographie-Screenings in
Österreich ist ebenso unverändert - man besteht auf die beste Lösung
für die betroffenen Frauen. Eben diese beste Lösung beinhaltet aus
Sicht der Radiologinnen und Radiologen weiterhin v.a. die Kernpunkte,
die im vorgeschlagenen EU-Modell nicht geplant wären:
- eine kombinierte Untersuchung mit Mammographie und Ultraschall (vor
allem bei dichtem Drüsengewebe)
- Einbindung der niedergelassenen Ärzte als Zuweiser und Betreuer der
Patientinnen, vor allem in Anbetracht alarmierender Befunde (keine
ausschließlich postalische Benachrichtigung bei kritischem Befund)
- Einbeziehung aller Mammographien als Datenquelle in ein zentrales
Brustkrebs-Register
- ausschließlich digitale Technik (gemäß der aktuellsten
Qualitätsstandards für digitale Mammographie)

Rückfragehinweis:
Österreichische Röntgengesellschaft - ÖRG
Presse: Stefanie Muzik, David Zizka
Neutorgasse 9, 1010 Wien
Telefon: + 43-1-533 40 64-0, DW 523
[email protected] / www.oerg.at

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