• 20.02.2011, 10:10:11
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"Wann denken SIE an Essstörungen?" mit Fakten, Behandlungsstrategien und Anlaufstellen

Essstörungen: Neue Broschüre unterstützt Ärztinnen und Ärzte

Wien (OTS) - Essstörungen wie Anorexie, Bulimie und Binge Eating
Disorder sind weit verbreitet. Man schätzt, dass in Österreich
200.000 Mädchen und Frauen, jeden Alters und jeder sozialen Herkunft,
betroffen sind. Auch Männer sind zunehmend von Essstörungen
betroffen. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte jeder Fachrichtung
sind meist die ersten AnsprechpartnerInnen für Patientinnen und
Patienten mit einer Essstörung. Essstörungen sind oft schwierig zu
erkennen und noch schwieriger zu behandeln. Häufig wenden sich Frauen
und Mädchen mit diffusen Symptomen, die nicht eindeutig auf eine
Essstörung hinweisen, an ihre Ärztin oder ihren Arzt. Die neue
Broschüre des Wiener Programms für Frauengesundheit "Wann denken SIE
an Essstörungen?" will MedizinerInnen die Diagnostik und Behandlung
von Essstörungen erleichtern. "Die Früherkennung einer Essstörung
erhöht die Heilungschancen für die Betroffenen maßgeblich. Die neue
Broschüre gibt Ärztinnen und Ärzten ein praktisches Werkzeug zur
Hand, damit sie in schwierigen Fällen auch an die mögliche Diagnose
'Essstörung' denken", erklärte Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja
Wehsely.

Der Folder fasst die wichtigsten Symptome zusammen, erläutert
Behandlungsstrategien und listet die wichtigsten Verhaltensmaßnahmen
auf, die im Umgang mit Frauen und Mädchen, die an Essstörungen
leiden, sinnvoll sind. "Denn was wir mit Sicherheit wissen: Eine
umfassende medizinische Behandlung und Psychotherapie sind das A und
O für eine erfolgreiche Genesung", betonte die Wiener
Frauengesundheitsbeauftragte, Univ.Prof.in Dr.in Beate
Wimmer-Puchinger. Aus diesem Grund wird die Behandlung im
multidisziplinären Team aus MedizinerInnen, spezialisierten
Psycho-therapeutInnen bzw. PsychologInnen hervorgehoben. Weiters
finden sich Ratschläge zum oft schwierigen Umgang mit PatientInnen,
die über keine Krankheitseinsicht verfügen. Eine Checkliste am Ende
der Broschüre listet die wichtigsten Maßnahmen auf, die ÄrztInnen
einsetzen können. Ein Adressverzeichnis von niederschwelligen
Anlaufstellen und stationären Einrichtungen ist ebenfalls enthalten.
Die Broschüre steht unter
http://www.frauengesundheit-wien.at/literatur/broschueren/ zum
Download bereit.

Rückfragehinweis:

Univ. Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger
   Wiener Frauengesundheitsbeauftragte
   Telefon: +43 1 4000 87160
   E-Mail: [email protected]
   www.frauengesundheit-wien.at
   
   Johann Baumgartner
   Mediensprecher StRin Mag.a Sonja Wehsely
   Telefon: 01 4000-81238
   Fax: 01 4000-99-81 238
   Mobil: 0676 8118 69549
   E-Mail: [email protected]

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