• 17.02.2011, 12:11:51
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FORMAT: Androsch-Bildungsvolksbegehren erst im September

Juni heuer kein guter Zeitpunkt für Eintragungswoche

Wien (OTS) - Der Industrielle Hannes Androsch will nun sein
Bildungsvolksbegehren nicht wie geplant im Juni sondern erst im
September durchführen. Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin FORMAT
(Freitag-Ausgabe) sagt Androsch: "Wir werden das Volksbegehren in der
zweiten Septemberhälfte abhalten."

Grund dafür ist ein nüchterner Blick in den Kalender. Der Juni hat
heuer mit Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam gleich drei
Feiertage im Programm. Keine guten Voraussetzungen für eine
Eintragungswoche mit aktiver Beteiligung also. Androsch: "Einerseits
sind in einer Feiertagswoche die Menschen in Urlaubsstimmung und
haben weniger Interesse, ein Volksbegehren zu unterschreiben.
Außerdem würde es wegen der Überstunden am Feiertag mehr kosten, wenn
wir das Volksbegehren dann durchführen." Wegen der Verschiebung in
den September will Androsch nun allerdings die Frist für
Unterstützungserklärungen bis Juni ausdehnen. Denn Unterschriften
dafür werden als Stimmen für das Volksbegehren angerechnet.

Vor ähnlichen Problemen wie Androsch dürfte auch die SPÖ mit ihrer
Wehrpflicht-Volksbefragung stehen. Zu erwarten ist, dass auch die
SPÖ-Zentrale in der Löwelstraße zu dem Schluss kommt, dass der Juni
kein günstiger Zeitpunkt für die Volksbefragung über das Heer ist.
Das würde bedeuten, dass die Österreicher erst im September zu den
Themen Bildung und Bundesheer-Reform befragt werden können.

Rückfragehinweis:

www.format.at
   
   Rückfrage-Hinweis: 
   FORMAT
   01 - 21755/4177
   Markus Pühringer

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