- 16.02.2011, 12:26:03
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Notruf 144 - Rückblick und Ausblick
Sobotka: Qualitativ hochwertige Hilfe in kürzester Zeit
St. Pölten (OTS/NLK) - Seit nunmehr über vier Jahren steht den
Bürgerinnen und Bürgern der 144 Notruf NÖ als
Koordinationsdrehscheibe für Notfallrettung und Krankentransporte
rund um die Uhr zur Verfügung. Über das operative Ergebnis 2010 und
den Ausblick auf das Jahr 2011 informierten heute, Mittwoch, 16.
Februar, bei einer Pressekonferenz in St. Pölten
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und die
Geschäftsführer Mag. (FH) Thomas Pöchacker und Ing. Christof
Constantin Chwojka.
"In Zusammenarbeit u. a. mit Rotem Kreuz, Arbeitersamariterbund
und ÖAMTC Christophorus Flugrettung wurde für Niederösterreich viel
geleistet und qualitativ hochwertige Hilfe in kürzester Zeit
garantiert", sagte Sobotka. Die knapp 1,7 Millionen Anrufe, die
jährlich von den 125 Mitarbeitern entgegengenommen und disponiert
werden, seien ein beeindruckendes Zeugnis für die Leistungsfähigkeit.
Die in diesem Zusammenhang für das NÖ Gesundheitswesen geleistete
Qualität stimme, trotzdem wolle man "nicht stehen bleiben", sondern
zukünftig alle Verbesserungspotenziale für die Landsleute heben.
In 98 Prozent aller Fälle ist das Rettungsauto in 10 Minuten vor
Ort bzw. der Notarzt in 12 Minuten beim Einsatzort, führte Sobotka
weiter aus. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Kliniken
gelinge es, das Entlassungsmanagement mittlerweile über den Computer
automatisch zu disponieren, wodurch sich die Anzahl der Telefonate
reduziert habe. Diese Automatisation führe zu einer Entlastung der
Mitarbeiter, die in einer Schicht durchschnittlich rund 300 Anrufe
entgegennehmen, so Sobotka. "Im Jahr 2010 stieg die Anzahl der
Krankentransporte gegenüber dem Vorjahr um 1.200 auf 670.000, was
auch auf die abgestufte Gesundheitsversorgung bzw. die
Spezialisierungen in den einzelnen Landeskliniken zurückzuführen
ist." Im Jahr 2010 wurden insgesamt 170.000 Notfalleinsätze
durchgeführt, sagte der Landeshauptmann-Stellvertreter.
Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den angrenzenden
Bundesländern meinte Sobotka, dass alle Rettungsfahrzeuge im Raum
Mariazell, Mitterbach und Annaberg mit Digitalfunkgeräten
ausgestattet wurden, die auch in niederösterreichischen
Einsatzfahrzeugen verwendet werden. Überdies funktioniere seit
einigen Monaten der Zugriff auf ASFINAG-Kameras sehr gut, wodurch die
Einsatzkräfte noch schneller disponiert werden können, erinnerte
Sobotka.
Neben einem Forschungsprojekt mit der Universitätsklinik für
Notfallmedizin im Allgemeinen Krankenhaus in Wien habe es sich der
144 Notruf NÖ heuer zur Aufgabe gemacht, die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Rettungsleitstelle im besonderen Maße fortzubilden,
wofür es auch notwendig war, moderne Schulungsräumlichkeiten zu
schaffen.
Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon
027427/9005-12221, e-mail [email protected], www.144.at.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk
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