- 14.02.2011, 13:05:31
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FSG-Peschek zu Wehrpflicht: FPÖ stellt sich gegen Österreichs Jugend!
Ausbildung und Berufseinstieg statt Kehren im Kasernenhof
Wien (OTS/FSG) - Ein Ende der Wehrpflicht im Sinne von Österreichs
Jugend forderte heute, Montag, der Jugendvorsitzende der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) - Wien, Christoph
Peschek: "Auch wenn sich die FPÖ einmal mehr gegen die Interessen der
Jugend stellt, braucht es eine radikale Änderung. Wir müssen
aufhören, Jugendlichen wertvolle Lebenszeit zu stehlen." Die
gewonnenen Monate könnten, so Peschek, besser in Ausbildung oder in
den Einstieg ins Berufsleben investiert werden.++++
Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sei ein Ende des Zwangsdiensts
sinnvoll, argumentiert der FSG-Jugendvorsitzende: "Je früher
Jugendliche ihre Ausbildung abschließen und in das Arbeitsleben
einsteigen können, umso schneller bekommen sie die Möglichkeit, eine
eigene Existenz aufzubauen, wodurch auch Steuern zum Sozialsystem
beigetragen würden. Davon profitiert die Gesellschaft dann wirklich."
Angesichts der Tatsache, dass 60 Prozent der Präsenzdiener mit
Systemerhaltertätigkeiten - Kasernenhofkehren, Chauffeurdienste oder
Kellnern im Offizierscasino - ihre Zeit verschwenden, sei ein Ende
der Wehrpflicht mehr als überfällig.
Dass es durch ein Aus der Wehrpflicht und des damit einhergehenden
Endes des Zivildienstes zu keinen Defiziten auf Kosten der
Bevölkerung kommen darf, ist für Peschek selbstverständlich. "Die
Minister Darabos und Hundstorfer haben Alternativen vorgelegt, die
tragfähig und zukunftsweisend sind. Jetzt wird es Zeit, Nägel mit
Köpfen zu machen", so Peschek.
Rückfragehinweis:
FSG-Wien, Mihael Zulj, 06646145027, [email protected], Informationen im Internet: www.oegb.at
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