- 11.02.2011, 12:35:11
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FP-Frank/Rösch: Kunden zahlen trotz Neuregelung bei 05er-Rufnummern kräftig drauf
Serviceleistungen der Stadt Wien und der AK haben kostenlos zu sein
Wien (OTS/fpd) - Die Wiener FPÖ-Gemeinderäte Henriette Frank und
Bernhard Rösch üben an der Neuregelung diverser Telefonanbieter
bezüglich der 05er-Nummern Kritik. Jene Unternehmen, welche diese
Nummern einsetzen, wie etwa "Wiener Wohnen", sind daher aufgefordert
auf günstigere Anbieter umzustellen oder einen kostenlosen Service
anzubieten.
Beim Telefonanbieter waren bisher Anrufe zu 05er-Nummern
kostenpflichtig. Dies auch dann, wenn der Kunde Freiminuten hatte.
Kunden, die beispielsweise bei "A1" ab 4. April einen Vertrag
abschließen sollen zwar 05er-Nummern in den Freiminuten inkludiert
haben, zahlen aber 2,75 Euro zusätzliches Grundentgelt.
Für den Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA),Bernhard
Rösch ist diese Neuregelung eine Unverschämtheit: "Die
Grundentgelterhöhung ist viel zu teuer. Im Endeffekt zahlen Kunden
mit diesem Tarif wesentlich mehr als vorher. Telefonanbieter wollen
offenbar unter dem Vorwand der 05er-Nummern kräftig abkassieren!"
Rösch nimmt auch die Arbeiterkammer in die Pflicht. Diverse
Bundesländerkammern verfügen nämlich über 05er-Nummern. "Die
Arbeitnehmer haben es sich nicht verdient, auch noch draufzahlen zu
müssen, wenn sie bei der AK Unterstützung suchen. Immerhin zahlen sie
Mitgliedsbeiträge!" Überhaupt stellt sich für Rösch die Frage, warum
sämtliche allgemeine Serviceeinrichtungen mit Kosten verbunden sind.
Die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, Henriette Frank kritisiert in
diesem Zusammenhang wiennahe Betriebe, wie etwa "Wiener Wohnen",
welche ebenfalls über 05er-Nummern verfügen. "Serviceleistungen der
Stadt Wien haben kostenlos zu sein. Es ist nicht einzusehen, warum
Wiener Wohnen zwar für Mieterbeiräte eine kostenlose 0800er-Nummer
hat, aber der gewöhnliche Anrufer die 05-Nummer wählen muss - zumal
nur die Betreiber dieser Nummern die großen Gewinner sind",
kritisiert Frank. Durch Untätigkeit seitens Wiener Wohnen müssen
Mieter oft mehrmals anrufen, bis es zu einer Erledigung ihres
Anliegens kommt. Meist handelt es sich dabei nur um eine Kleinigkeit,
wie die Vereinbarung eines Waschtermins. Unnötige Kosten also, die es
zu vermeiden gilt. Dies ist daher einmal mehr eine reine Abzocke.
Mieter dürfen unter keinen Umständen, nur weil sie Hilfe benötigen,
auch noch zur Kasse gebeten werden.
Die FA haben bereits mittels Antrag in der Wiener AK gefordert, dass
Wiener Wohnen auf 05er-Nummern verzichten soll. Der Antrag fand keine
Zustimmung. Sämtliche Einrichtungen, die über 05er-Nummern verfügen,
sind daher aufgefordert, auf günstigere Anbieter umzusteigen oder
besser noch einen kostenlosen Service anzubieten. Die geplante
Grundentgelterhöhung, wie sie etwa A1 plant, muss sofort
zurückgezogen werden, so die beiden Mandatare abschließend. (Schluss)
hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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