- 11.02.2011, 10:40:40
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VP-Korosec: Gesundheitsstadträtin und KAV Führung geraten unter enormen Druck
Wer nicht handeln will, muss selbst die Konsequenzen tragen
Wien (OTS) - "Dieselben bereits angeprangerten Missstände bleiben
aufrecht und die zuständige Gesundheitsstadträtin sieht offenbar noch
immer keinen Handlungsbedarf! Was muss eigentlich noch alles
passieren, dass Stadträtin Wehsely im KAV endlich aufräumt?", zeigt
sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec,
empört.
Wiens städtische Spitäler kommen seit Monaten nicht aus den negativen
Schlagzeilen. Im Wilhelminenspital gibt es innerhalb kürzester Zeit
den nächsten Skandal um sexuelle Belästigung, diesmal soll ein Arzt
gegenüber Krankenschwestern zudringlich geworden sein und wie nun die
Tageszeitung "Heute" berichtet, hat dieser auch Intimfotos von
Patienten gemacht. Und zu allem Übel ist dieser Arzt angeblich nach
wie vor im Dienst. Er soll lediglich in eine andere Abteilung
versetzt worden sein.
"Es ist unglaublich, aber wie viele Patienten müssen noch Leid in KAV
Häusern erfahren, bis Wehsely sich entscheidet zu handeln", fragt
sich Korosec, empört über die Untätigkeit von Stadträtin Wehsely.
Aber das scheint noch lange nicht alles zu sein, denn im SMZ Ost,
welches durch "gemischtgeschlechtliche" Krankenzimmer auf sich
aufmerksam macht, herrschen derartige Zustände laut der heutigen
Ausgabe der Kronen-Zeitung schon seit 2008.
Wann werden nun endlich aus den Missständen in den KAV Spitälern
personelle Konsequenzen gezogen? Sowohl die SP-Gesundheitsstadträtin
als auch der Generaldirektor des Krankenanstaltenverbunds Marhold
sind zu einem unbedingten Handeln aufgefordert. "Sollten beide das
nicht tun, wäre ihnen anzuraten, den Weg in den politischen Ruhestand
zu suchen. So darf man mit Verantwortung nicht umgehen", betont
Korosec abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]
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