- 11.02.2011, 09:42:39
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Kürzung der Lehrerarbeitszeit um 2 Wochenstunden gefordert
Wien (OTS) - Am kommenden Bundestag der BMHS-Gewerkschaft im März
2011 wird im Mittelpunkt der Diskussionen die Forderung nach Kürzung
der Wochenarbeitszeit von 40 auf 38 Wochenstunden stehen. Begründet
wird dieser Antrag mit einer deutlichen Zunahme der pädagogischen und
administrativen Belastung der BMHS-LehrerInnen innerhalb der letzten
10 Jahre.
Bereits in der Arbeitszeitstudie "LehrerInnen 2000" wird für die
PädagogInnen an Österreichs berufsbildenden Schulen eine
überdurchschnittlich hohe Anzahl an Arbeitsstunden pro Jahr
ausgewiesen. Initiativen wie z.B. QIBB (Qualitätssicherung im
berufsbildenden Schulwesen), vermehrte Teamarbeit unter KollegInnen,
Schulentwicklungsarbeit, usw. haben sowohl die Arbeitszeit als auch
die Arbeitsbelastung in den letzten Jahren deutlich erhöht. Zudem
wurde in der Zwischenzeit die Unterrichtsverpflichtung durch die
Einführung einer "Gratissupplierstunde" pro Woche erhöht.
"Eine weitere Erhöhung der Wochenarbeitszeit ist nur bei vollem
Lohnausgleich diskutierbar", so der Vorsitzende der
BMHS-Gewerkschaft, Jürgen Rainer. "Hinzu kämen durch die Abflachung
der Lohnkurve am Karrierebeginn noch jene Gelder, die am Ende der
Karriere eingespart werden. Die BMHS-Gewerkschaft ist an einer
objektiven Feststellung der Arbeits- und Belastungsunterschiede
gegenüber dem Jahr 2000 sehr interessiert und möchten das Ergebnis
zur Grundlage künftiger dienst- und besoldungsrechtlicher
Verhandlungen machen".
Rückfragehinweis:
Mag. Jürgen Rainer, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft,
Tel.: 01 / 533 63 35 oder 0664 / 49 81 430
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