• 11.02.2011, 09:29:59
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BZÖ-Widmann: Bundespräsident soll Tito Verdienstorden posthum aberkennen

Kommunistischer Kriegsverbrecher darf nicht Träger des höchsten Ordens der Republik sein - BZÖ bringt Antrag ein

Wien (OTS) - BZÖ-Vertriebenensprecher Abg. Mag. Rainer Widmann
fordert Bundespräsident Heinz Fischer auf, dem jugoslawischen
Diktator Tito posthum den Verdienstorden der Österreichischen
Republik abzuerkennen. Tito hatte 1965 auf Vorschlag der
Bundesregierung den Großstern des Ehrenzeichens für Verdienste um die
Republik Österreich durch den Bundespräsidenten verliehen bekommen.
"In Deutschland wird bereits über eine Aberkennung diskutiert. Auch
Österreich muss nachziehen. Es ist völlig inakzeptabel, dass ein
Kriegsverbrecher nach wie vor Träger des höchsten Ordens der Republik
ist", betont Widmann.

Widmann weist darauf hin, dass Tito als Vorsitzender des
Antifaschistischen Rats der Volksbefreiung Jugoslawiens 1944
beschlossen hat, der deutschsprachigen Bevölkerung die Bürgerrechte
zu entziehen. 200.000 Menschen wurden von Partisanen in Lager
getrieben, 50.000 Zivilisten - vor allem Kinder, Frauen und ältere
Menschen - mussten dabei ihr Leben lassen.

Der Vertriebenensprecher kündigt einen Entschließungsantrag des BZÖ
an, in dem die rot-schwarze Bundesregierung aufgefordert wird, in
einem "Vorschlag" an den Bundespräsidenten die Aberkennung des Ordens
für Tito zu verlangen. "Bundespräsident Fischer muss danach umgehend
handeln und dem kommunistischen Massenmörder Tito das Ehrenzeichen
Österreichs posthum entziehen", so Widmann.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

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