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OTS0130   10. Feb. 2011, 12:01

Moser: Finanzminister muss Öffi-Nutzung mit Jobticket für alle fördern

Derzeitige Lösung benachteiligt Mehrheit - Echtes Gegengewicht zu Auto-Subventionierung nötig


"Das steuerbegünstigte Jobticket wurde im Rahmen des
Budgets 2011 in einer Form eingeführt, die nur für einen kleinen Teil
der Beschäftigten zugänglich ist. Die Einschränkung auf
Pendlerpauschale-BezieherInnen stellt gerade die, die näher zum
Arbeitsplatz wohnen, schlechter. Das ist ökologisch völlig verkehrt.
So werden wir bei der Verlagerung auf sichere und umweltschonende
Verkehrsmittel und bei der Einhaltung der Klimaziele nicht
weiterkommen", betont Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen.

"Die Ungerechtigkeiten, die ein Arbeitgeber im Betrieb auslöst, wenn
er das Jobticket so wie von der Regierung eingeführt umsetzt, wird
absehbar dazu führen, dass diese Regelung totes Recht bleibt. Die
Forderung des VCÖ, das Jobticket allen Beschäftigten zugänglich zu
machen, ist daher voll zu unterstützen. Finanzminister Pröll muss das
derzeit 'programmierte Scheitern' verhindern: Denn grundsätzlich ist
das Jobticket eine sinnvolle Sache und auch als Gegengewicht zur
mannigfaltigen Subventionierung des Autofahrens im
Zuständigkeitsbereich von Pröll - Stichwort Pendlerpauschale,
Stichwort Firmenwagen, Stichwort Fiskal-Lkw - dringend nötig. Deshalb
sollte das Jobticket dringend auch für Kurzstrecken-Pendelnde und für
Beschäftigte, die nahe zum Arbeitsort wohnen, geöffnet werden.
Österreich kann sich in der Verkehrs- und Klimaproblematik keine
vergebenen Chancen mehr erlauben", so Moser.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0130 2011-02-10 12:01 101201 Feb 11 FMB0004 0214



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