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OTS0119   9. Feb. 2011, 12:07

Moser: Sanierungsscheck muss ökologisch und sozial effizient sein

Mitterlehner und Berlakovich dürfen nicht wieder nur ihre ÖVP-Klientel bedienen


Einen ökologisch und sozial nachhaltigen
Sanierungsscheck fordert die Bautensprecherin der Grünen, Gabriela
Moser angesichts der heutigen Entscheidung über die Vergabekriterien.
"Die Grünen fordern bereits seit dem Jahr 2000 wiederholt bessere
Fördermaßnahmen zur thermischen Sanierung, damit die teilweise sogar
rückläufige Sanierungsrate endlich auf drei Prozent angehoben werden
kann. Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit konnten wir die
Bundesregierung auf den Weg des Sanierungsschecks bringen, allerdings
sind Umfang und Kriterien noch massiv zu verbessern", erklärt Moser.

Wichtig ist für Moser, dass der Sanierungsscheck nicht sozial
bessergestellte Einfamilienhaus-BesitzerInnen bevorzugt, die sowieso
bereits durch die Wohnbauförderung der Länder bei der Errichtung
ihrer Häuser großzügig gefördert wurden. Auch sozial Schwächere
müssen die Möglichkeit bekommen, sanierten Wohnraum zu erhalten und
über Kreditmodelle Zugang zur Bundesförderung zu bekommen. "Beim
Sanierungsscheck muss auf ökologische und soziale Kriterien geachtet
werden. Die Minister Mitterlehner und Berlakovich dürfen nicht wieder
nur ihre ÖVP-Klientel bedienen", schließt Moser.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0119 2011-02-09 12:07 091207 Feb 11 FMB0004 0172



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