- 05.02.2011, 09:44:44
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Journalisten-Hatz in Ägypten muss sofort aufhören
ÖJC fordert von Außenministerium sofortige politische Intervention in Kairo
Wien (OTS/ÖJC) - Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC)
fordert ein sofortiges Ende der andauernden Behinderung der Arbeit
der Journalisten in Ägypten. Es kann kein Zufall sein, dass
inzwischen schon fast alle österreichischen Reporter, Kameramänner
und Fotografen von ägyptischen "Sicherheitsbeamten" verhaftet,
drangsaliert und geschlagen wurden. ÖJC-Präsident Fred Turnheim
ersucht daher dringend Außenminister Spindelegger diplomatisch in
Ägypten für den Schutz der österreichischen Medienvertreter
einzutreten. Der österreichische Botschafter in Kairo, Thomas Nader,
wird ersucht alles Mögliche zu tun, damit österreichische
Journalisten ohne Gefahr für Leib und Leben objektiv aus Ägypten
berichten können.
Der ÖJC fordert wiederholt von der österreichischen Bundesregierung
die Umsetzung des Zusatzprotokolls II. vom 8.7.1977 zum Genfer
Abkommen vom 12.9.1949. Dieses sieht ein völkerrechtlich vereinbartes
Ausweisdokument für "Journalisten im gefährlichen beruflichen
Auftrag" vor. "Obwohl der ÖJC seit 2009 die Einführung dieses
wichtigen Dokuments für österreichische Journalisten in
Krisengebieten von der Bundesregierung fordert, konnten bisher in den
Verhandlungen keine Fortschritte erreicht werden. Muss vorher ein
österreichischer Journalist sterben, bevor dieses auch von Österreich
unterschriebene Abkommen umgesetzt wird", fragt ÖJC-Präsident Fred
Turnheim in einer Aussendung am Samstag.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Journalisten Club
Fred Turnheim
Tel.: +43 1 98 28 555-0
mailto:[email protected]
www.oejc.at
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