• 03.02.2011, 16:02:06
  • /
  • OTS0268 OTW0268

Thermische Sanierung: Chancen für Klima, Konjunktur und soziales Wohnen nutzen!

Wien (OTS) - Mit dem Sanierungsscheck 2011 bis 2014 setzt die
Bundesregierung nicht nur einen wichtigen Schritt zur CO2-Reduktion,
sondern stützt auch die Baukonjunktur und schafft dadurch
Arbeitsplätze. Laut Franz Roland Jany, Geschäftsführer der
Gemeinschaft Dämmstoff Industrie (GDI) ist thermische Sanierung auch
unter dem sozialen Standpunkt notwendig, denn "steigende
Energiepreise müssen durch sinkenden Verbrauch begegnet werden, damit
Heizen leistbar bleibt und das geht nur durch eine verstärkte
Anstrengung zur thermischen Sanierung".

Im Rahmen der heute, 3. Februar abgehaltenen parlamentarischen
Enquete "Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Bauen und Wohnen" wurde die
Bedeutung der Bauwirtschaft für Konjunktur, Klima und Umwelt von
allen Akteuren unterstrichen. Dass die thermische Sanierung von
Gebäuden ein notwendiger Schritt hin zur Erfüllung der
Klimaverpflichtungen Österreichs ist, liegt auf der Hand. "Es gibt
keine Maßnahme, in der der pro eingesetztem Euro mehr CO2 eingespart
werden kann, als bei der Gebäudedämmung", unterstreicht Jany.
Insofern begrüßt die GDI die Einführung des Sanierungsschecks, der ab
1. März 2011 wieder aufgelegt wird.

Erhöhung der Förderung notwendig

Das österreichische Langfrist-Ziel einer Sanierungsquote von 3
Prozent bleibt allerdings auch mit dem Sanierungsscheck nicht
erreichbar. Dafür bedürfte es einer jährlichen Förderung von
mindestens 300 Mio. Euro - eine Investition, die sich laut
Österreichischem Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) mehr als
nur rechnet. Denn keine andere Maßnahme kreiert so viele positive
Effekte wie die thermische Sanierung. Sie schafft soziale Sicherheit,
pusht die Konjunktur und hilft CO2 und Energie zu sparen.

Teuer: Verfehlung der Klimaziele

Wegen des Verfehlens seiner Klimaverpflichtungen wird Österreich
hohe Strafzahlungen leisten müssen. Auf etwa eine halbe Milliarde
Euro werden diese Belastungen durch Kyoto-Strafzahlungen geschätzt.
"Dieses Geld könnte sinnvoller investiert werden, nämlich in
thermische Sanierung", appelliert Jany an die österreichische
Bundesregierung jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Eine
Möglichkeit, die Aufstockung des Sanierungsschecks auf die
notwendigen 300 Mio. Euro bis 2020 zu erreichen, wäre eine
Wiedereinführung der Zweckbindung der Wohnbauförderung. Denn diese
Mittel seien nicht dafür gedacht, Budgetlöcher der Länder zu stopfen,
sondern um Wohnen langfristig leistbar, umweltfreundlich und
energieschonend zu machen.

Rückfragehinweis:
Mag. Franz Roland Jany, Geschäftsführer
Gemeinschaft Dämmstoff Industrie (GDI)
Schikanedergasse 12/9, 1040 Wien
Tel.: 01-504 57 71, 0676-42 600 44, Fax: DW 20
E-mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EUP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel