- 03.02.2011, 12:29:37
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Privatisierung von Schlüsselbeteiligungen für Salzburg kein Thema
Brenner erteilt Überlegungen von Wirtschaftsforschungsinstitut und Wiener Börse eine klare Absage
Salzburg (OTS) - "Als reine Fantasien, die in Salzburg solange
nicht Realität werden, solange ich Eigentümervertreter bin",
bezeichnete Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David
Brenner die heute, Donnerstag, 3. Februar, in einigen Tageszeitungen
veröffentlichten Überlegungen zur Privatisierung wichtiger
Infrastruktureinrichtungen wie Energieversorger und Flughäfen.
Angestellt wurden solche Überlegungen von den Vorständen der Wiener
Börse und dem Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). Konkret genannt
wurden dabei etwa die Salzburg AG und der Flughafen Salzburg.
"Eine Privatisierung von Schlüssel-Beteiligungen des Landes ist
absolut indiskutabel. Hier gibt es in Salzburg einen breiten Konsens
- von der Landesregierung bis zum Landtag!", so Brenner. So sei etwa
die Entwicklung der Salzburg AG eine lupenreine Erfolgsgeschichte.
"Die Salzburg AG sichert mit den Bereichen Energie, Verkehr und
Telekommunikation die Lebensadern unseres Landes. Genau deshalb soll
die Salzburg AG auch weiterhin ein Unternehmen im öffentlichen Besitz
bleiben. Weil es gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten,
stabile Rahmenbedingungen braucht. Spätestens seit Ausbruch der
Wirtschaftskrise müsste eigentlich jedem klar sein, dass
Privatisierungen eben kein volkswirtschaftliches Patentrezept sind",
betonte Brenner.
Auch der Flughafen Salzburg sei als Salzburgs "Tor zur Welt" ein
wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen mit ausgezeichneten
Zukunftsaussichten. "Warum sollten wir hier also kurzsichtige
Privatisierungsschritte zum Nachteil des Landes und seiner
Bürgerinnen und Bürger setzen? Für Einmaleffekte, von denen schon in
kürzester Zeit nichts mehr zu spüren sein wird? Damit essenzielle
Entscheidungen im Infrastrukturbereich im Interesse von Konzernen und
nicht der Allgemeinheit getroffen werden? Im Übrigen bringen sowohl
der Flughafen Salzburg als auch die Salzburg AG als wirtschaftlich
gut geführte Unternehmen dem Land jedes Jahr Millionen an Dividende.
Es bleibt also dabei: solche Privatisierungen sind schlicht Unsinn
und es wird sie daher nicht geben", bekräftigte
Landeshauptmann-Stellvertreter Brenner abschließend.
Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg - Medien- und Marketingzentrum
Mag. Karin Gföllner
Tel.: (0662) 80 42 / 24 33
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at
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