• 03.02.2011, 12:21:25
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AKW-Mochovce-Brand: Berlakovichs und Anschobers Antiatom-Politik sind Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung

Kein OÖ-Teilnehmer bei Gesprächen zu UVP-Temelin - "Antiatom-Pinocchio" Anschober gibt Atomlobby grünes Licht

Pasching (OTS) - Wie gestern bekannt wurde, ereignete sich bereits
im November ein hochgefährlicher Brand im slowakischen AKW Mochovce.
Die Tatsache, dass dieses - die Sicherheit der Menschen massiv
gefährdende Ereignis - seit Monaten vertuscht werden konnte, und die
Bevölkerung ausschließlich durch Zivilcourage mittels einem anonymen
Brief informiert wurde, zeigt wenig überraschend, dafür sehr
deutlich, wie Umweltminister Berlakovich mit seiner destruktiven
Antiatom-Politik die Menschen rücksichtslos gefährdet und
ausschließlich im Sinne von wirtschaftlichen Interessen agiert.
Berlakovich ist verpflichtet zu den Ereignissen umgehend Stellung zu
beziehen, für eine lückenlose Aufklärung zu sorgen und die Fakten und
offiziellen Dokumente der Untersuchungen der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen.

Mit Landesrat Anschober kann die Bundesregierung nun
offensichtlich auch auf volle Rückendeckung aus Oberösterreich zählen
und sich über hollywoodtauglichen Zuwachs und auf
oberösterreichischen Pseudo-Atom-Widerstand freuen: Zu den am
31.1.2011 stattgefundenen bilateralen Konsultationen in Prag zum
Ausbau von Temelin 3 &4, entsandt Anschober nicht einmal mehr einen
oberösterreichischen Teilnehmer: Dies obwohl der EUGH bereits im Juli
2010 feststellte, dass das zugrundeliegende UVP-Gesetz widerrechtlich
ist. Logische Vorgangsweise wäre es sofort den Abbruch der UVP
einzufordern. Aber anstatt einen kompetenten Vertreter mit dieser
Forderung nach Prag zu schicken, verzichtet Anschober auf die
Teilnahme und gibt damit grünes Licht für die Atomlobby. Einsicht
dafür zeigt der politisch Verantwortliche nicht, stattdessen versucht
sich Anschober mit faulen Ausreden und billigen Versuchen anderen
die Schuld für sein Fehlverhalten in die Schuhe zu schieben und
bringt damit das Fass endgültig zum Überlaufen.

"Nach Anschobers "Entsorgung" des Antiatom-Beauftragten Pavlovec,
dessen einziges "Vergehen" es war, dass dieser stets ehrlich,
zielorientiert und vor allem erfolgreich gegen AKWs kämpfte, rast der
eigentliche Grünpolitiker, der in der Atomgegnerschaft nur mehr als
autoritärer "Antiatom-Pinocchio" von sich reden macht ,
offensichtlich munter als "schwarzes Beiwagerl" von einem zum
nächsten antiatompolitischen Tabubruch.", ärgert sich Elvira Pöschko,
Obfrau der NGO "Antiatom Szene" und ergänzt: "Anschober lässt das
einstige Antiatom-Vorzeigeland zu einer lächerlichen Show verkommen,
die im völligen Einklang mit den anderen Bundesländern steht und
darauf abzielt die österreichische Antiatom-Politik komplett zu
entsorgen. Anschobers "neue" Antiatom-Offensive, die sich klar an
Berlakovichs Vorgaben zu orientieren scheint, hat bereits jetzt
verheerende Auswirkungen und ist in dieser Form entbehrlich",
schließt Pöschko.

Rückfragehinweis:

Elvira Pöschko: +43 650 6660065
   Antiatom Szene - Das Zukunftsnetzwerk gegen Atomenergie
   Thurnerweg 3, 4061 Pasching
   Tel. +43 650 6660065
   Email: [email protected]
   Web: www.antiatomszene.info

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