Appell des Bundespräsidenten: Keine Gewaltanwendung in Ägypten
Wien (OTS) -
Bundespräsident Dr. Heinz Fischer nahm heute zu der Situation in
Ägypten Stellung und bedauerte die Tatsache, dass friedliche
Demonstrationen und friedliche Demonstranten in jüngster Zeit
massiven gewaltsamen Angriffen ausgesetzt sind.
Er appellierte an alle Beteiligten, auf Gewaltanwendung unbedingt zu
verzichten.
Die Phase einer friedlichen Reformperiode in den nächsten Wochen und
Monaten wird schwierig genug sein und darf nicht durch
Gewaltanwendung zu unkontrollierbaren Eskalationen führen.
Es besteht aber nach wie vor die Hoffnung, dass Ägypten einerseits
Fortschritte in einem Demokratisierungsprozess machen kann und
gleichzeitig seine Probleme auf friedlichem Weg lösen und ein
berechenbares Land bleiben wird, dem in der ganzen Region eine enorm
große Bedeutung zukommt.
Österreich wird jedenfalls weiterhin ein verlässlicher Partner für
Ägypten bleiben, sagte der Bundespräsident.
In dem Zusammenhang lobte der österreichische Bundespräsident auch
den Einsatz von Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres bei der
Schaffung von Ausreisemöglichkeiten für österreichische Staatsbürger,
aber auch Angehörige anderer Nationen, aus Ägypten.
Dafür gebührt dem Bundesheer Dank und Anerkennung sagte der
Bundespräsident.
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