• 02.02.2011, 13:30:26
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Leitner/Kucharowits: "Junge Menschen" brauchen leistbare Wohnungen

Kucharowits "schäumt", dass VP NÖ Spekulationsverluste auf Jugendliche abwälzt und startet Kampagne "Foulspiel - Wir zeigen der ÖVP NÖ die Rote Karte!"

St. Pölten (OTS) - "Die derzeitige Vorgehensweise der VP NÖ in der
niederösterreichischen Wohnbaupolitik berücksichtigt weder die
Bedürfnisse, noch die Interessen der Jugendlichen. Statt weiterhin
mit Milliarden Euro an NÖ Wohnbaugeldern an den internationalen
Finanz- und Spekulationsmärkten zu spekulieren und damit weitere
Millionenverluste zu riskieren, sollte man stattdessen das Geld in
die Zukunft unserer Jugendlichen und der Jungfamilien investieren",
so LHStv. Dr. Sepp Leitner anlässlich der heutigen Pressekonferenz
zum Thema NÖ Wohnbaupolitik und Jugendliche.

"Foulspiel - Wir zeigen der ÖVP NÖ die Rote Karte!" nennt sich eine
Kampagne, die die Junge Generation NÖ gestartet hat, um mehr
leistbaren Wohnraum für junge Menschen zu fordern: "Zuerst verzockt
der VP-Finanzlandesrat Sobotka mehr als eine Milliarde Euro
Wohnbaudgelder, dann soll durch die Kürzung der Wohnbauförderung von
über 86 Mio. Euro den jungen Menschen direkt das Geld aus der Tasche
gezogen werden", so Katharina Kucharowits, Landesvorsitzende der
Jungen Generation NÖ und stv. Landesparteivorsitzende. Von 3.485
geförderten Wohneinheiten 2008 gab es bis 2010 fast eine Halbierung
auf nur noch 1.839 geförderte Wohneinheiten. Dazu wurde 2011 eine
weitere Kürzung der Wohnbaufördermittel von über 86 Mio. Euro von der
ÖVP beschlossen - das wären fast 800 Startwohnungen für "Junges
Wohnen". "Ein geringeres Wohnungsangebot führt in der Folge zu einem
höheren Preis, der für die Wohnungen verlangt werden kann und damit
zu massiven Mehrbelastungen für die Jugend und Jungfamilien", so
Kucharowits.

Daher fordert die JG NÖ sowohl eine Aufstockung der geförderten
Wohneinheiten, um leistbares Wohnen für die NiederösterreicherInnen
auch weiterhin zu gewährleisten, als auch eine Weiterführung der
ökologischen Förderung als Umwelt- und damit Zukunftssicherung,
erklärt Kucharowits: "Besonderes Augenmerk sollte auf den Ausbau der
Fördermittel speziell für 'Junges Wohnen' für Jugendliche und
Jungfamilien gerichtet werden. Hier ist die VP NÖ gefordert, endlich
etwas zu unternehmen. Von der Jungen ÖVP NÖ höre ich bisher keinen
Aufschrei! Dies ist mehr als bedauerlich, da man im letzten Wahlkampf
ja auch mit 'Junges Wohnen' geworben hat."

"Leider sind auch viele Gemeinden in Niederösterreich und damit auch
viele Unternehmen und ArbeitnehmerInnen von den Kürzungen im Bereich
der Wohnbauförderung betroffen. Die Entwicklung der Wohnbaupolitik
des Landes Niederösterreich hat in den vergangenen Jahren dazu
geführt, dass die Wohnbauleistung auf nahezu die Hälfte der Wohnungen
gesunken ist. Damit entgingen vielen Unternehmen wichtige Aufträge,
ebenso gingen tausende Arbeitsplätze verloren. Daher ist es eine
unabdingbare Notwendigkeit, dass das Land NÖ in Zukunft wieder
stärker in günstigen Wohnraum für junge Familien investiert. Das
würde nämlich dem Wirtschaftsstandort Niederösterreich einen
zusätzlichen Impuls geben, zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und zu
einer weiteren Konjunkturbelebung beitragen", hofft Leitner auf eine
Kehrtwende der VP NÖ in der Wohnbaupolitik.

Rückfragehinweis:

SPÖ-Niederösterreich
   Mag. Friedrich Dechant
   Medienservice
   Tel.: 02742/2255/126
   mailto:[email protected]
   www.noe.spoe.at

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