- 01.02.2011, 14:15:38
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Herzog: Schändung des Grabes Nowotnys ist Sittenbild linkslinker Politik
Missachtung der Totenruhe pietätlos
Wien (OTS) - Zeitgleich mit der Demonstration gewaltbereiter
Chaoten gegen den WKR-Ball wurde vergangenen Freitag auch das Grab
von Major Walter Nowotny am Wiener Zentralfriedhof geschändet. Damit
zeige sich einmal mehr, dass es dem linken Bündnis nicht um eine
demokratische Auseinandersetzung gehe, sondern Hass, Gewalt und
Denkmalstürmerei ein Hauptmerkmal sei, so heute der stv. Obmann des
Vereins zur Pflege des Grabes von Walter Nowotny, Johann Herzog.
Demnach ziehe sich die Denkmalstürmerei wie ein roter Faden auch
weiter ins Jahr 2011. Schon in der Vergangenheit sei immer wieder das
Grab Nowotnys Ziel linksextremer Angriffe geworden. Dem
Ritterkreuzträger wird es egal sein - er ist schließlich seit über 60
Jahren tot. Faktum sei jedoch, dass die Moral einer Gesellschaft auch
danach beurteilt werde, wie man mit seinen Toten umgeht. Die Stadt
Wien habe mit der Aberkennung des Ehrengrabstatus ja bereits gezeigt,
dass hier der alte römische Grundsatz: "De mortuis nil nisi bene"
nichts mehr wert ist.
Der feige Anschlag auf das Grab sagt jedenfalls weit mehr über die
Attentäter aus, als über Walter Nowotny selbst, so Herzog, der
abschließend bekannt gibt, dass der Verein bereits Anzeige gegen
Unbekannt erstattet hat.
Rückfragehinweis:
Verein zur Pflege des Grabes von Walter Nowotny
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