- 31.01.2011, 13:08:49
- /
- OTS0141 OTW0141
ÖH: Nein zu Zugangsbeschränkungen für Lehramtsstudien
Offener Zugang im Interesse der SchülerInnen und LehrerInnen
Wien (OTS) - Verärgert reagiert die Österreichische
HochschülerInnenschaft auf die Pläne der MinisterInnen Schmied und
Karl, im Zuge der "LehrerInnenbildung Neu" Aufnahmeprüfungen für
Lehramtsstudien einzuführen. "Lehren muss man lernen - man kann nicht
zu Beginn des Studiums prüfen, ob jemand für den Lehrberuf geeignet
ist", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. "Die
Zugangsbeschränkungen haben nur den Zweck, junge Menschen vom Studium
fernzuhalten. Mit ihrem neuen Vorstoß befinden sich Schmied und Karl
auf einem bildungspolitischen Irrweg", so Maurer weiter.
"Wir brauchen die besten LehrerInnen und Lehrer - viele von ihnen
gehen mit einer Aufnahmeprüfung zu Beginn des Studiums verloren. Eine
pädagogische Ausbildung ist ein Entwicklungsprozess bei dem
keinesfalls am Anfang beurteilt werden kann, ob jemand geeignet ist
als LehrerIn zu arbeiten oder nicht!", so Mirijam Müller,
ÖH-Generalsekretärin.
"Die ÖH befürwortet frühzeitige Praxiserfahrungen zu Beginn des
Studiums und eine umfassende Studienberatung - eine frühzeitige
Selektion angehender LehrerInnen ist kontraproduktiv und eine reine
Schikane für studierwillige junge Menschen", so Thomas Wallerberger
vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. "Noch absurder wird der
Vorschlag der MinisterInnen, wenn man bedenkt, dass in Österreich ein
krasser LehrerInnenmangel herrscht - Rausprüfen kann nicht die
Antwort darauf sein", so Wallerberger weiter. "Wir sagen Nein zu
Zugangshürden im Interesse der SchülerInnen und LehrerInnen", so das
Vorsitzteam gemeinsam.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Georg Garstenauer, Pressesprecher
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NHO






