- 30.01.2011, 11:00:12
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Remler: Erhöhte Mittel für Schulbücher fördern unsere Schüler/innen und entlasten Familien!
Mit der Budgeterhöhung für die Schulbuchaktion 2011/12 wird Stufenplan zur Erhöhung der Schulbuchlimits in allen Schulformen abgeschlossen
Wien (OTS/BMWFJ) - Mit dem Schuljahr 2011/12 wird es für jede
Schüler/in in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMS,
BHS), den Sonderschulen und den Polytechnischen Schulen rund 12 bis
15 Euro mehr für die Anschaffung der Schulbücher im Rahmen der
Schulbuchaktion geben: Das für die Finanzierung der Schulbuchaktion
zuständige Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend hat
dazu das Budget zur Bestellung der für den Unterricht erforderlichen
Schulbücher im Gesamtausmaß von 2,9 Millionen Euro erhöht. "Damit
wird auch in diesen Schulformen wieder die erforderliche
Grundausstattung an Schulbüchern zur Verfügung gestellt und eine
wichtige Grundlage für eine moderne Berufsausbildung gesichert",
betont dazu Verena Remler, Staatssekretärin im Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend.
Für die Staatssekretärin ist diese Budgeterhöhung "eine wichtige
Maßnahme zur Verbesserung des Angebots an Unterrichtsmitteln, weil
gerade für die kaufmännischen und technisch orientierten Schulen
viele aufwendige und mehrjährig verwendbare Fachbücher - wie zum
Beispiel für Rechnungswesen, Businesstraining,
Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik, Sprachbücher,
teilweise mit CD, CD-Rom oder DVD - der technologischen und
rechtlichen Entwicklung angepasst und am jeweils aktuellen Stand
angeschafft werden müssen".
Die Erhöhung der Schulbuchlimits stelle auch eine finanzielle
Entlastung für die Eltern dar, da diese anderenfalls den Zukauf von
Schulbüchern leisten müssen, wenn das Schulbuchbudget - trotz der
dort wenn möglich praktizierten Wiederverwendung gebrauchter
Schulbücher - für die Bestellung der notwendigen Schulbücher nicht
ausreicht. Eine weitere entlastende Maßnahme für Österreichs Familien
stelle in diesem Zusammenhang auch die im Rahmen der Budgeterstellung
erreichte Abschaffung des Selbstbehalts für die Schulbücher dar.
In der Sonderschule könne das erhöhte Schulbuchlimit zur Anschaffung
von Unterrichtsmitteln mit besonderen didaktischen Erfordernissen zur
Förderung lernschwacher Schüler genutzt werden.
"In den von der Erhöhung der Limits betroffenen Schulformen handelt
es sich um die erste Anpassung der Schulbuchbudgets seit 1996 bzw.
2002. Man kann daher ohne Übertreibung von einer sowohl
bildungspolitisch als auch familienpolitisch sinnvollen Maßnahme
sprechen", erklärte Remler.
Schon mit dem Schuljahr 2009/10 wurden die Schulbuchlimits für die
Volksschule und Berufsschule angehoben (Kosten: 6 Millionen Euro) und
mit dem Schuljahr 2010/11 für die Hauptschule, die AHS-Unterstufe und
die Oberstufe (Kosten: 4,7 Millionen Euro). "Damit ist der im
Regierungsprogramm festgehaltene Stufenplan zur Verbesserung der
Ausstattung mit den notwendigen Schulbüchern in allen Schulformen
erfüllt", so Remler abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Staatssekretariat: Markus Gorfer Tel.: (01) 711 00-5838 Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer, Tel.: (01) 711 00-5130 mailto: [email protected] Internet: http://www.bmwfj.gv.at
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