- 28.01.2011, 15:55:43
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Die moderne Heizung bringt's!
Kesseltausch in Privathaushalten wird wesentlich dazu betragen, die Luftgüte zu verbessern
Graz (OTS) - Die energetische Sanierung von Gebäuden ist nicht nur
ein Energieverbrauchsthema sondern immer mehr auch ein Thema der
Verbesserung der Feinstaubsituation. Strengere Grenzwertvorschriften
und erfolgreiche Produktentwicklungen erfordern mittlerweile die
Entwicklung von Messinstrumenten, um Staubemissionen im Praxiseinsatz
überhaupt nachweisen zu können. Aktuell verursachen Pelletheizungen
0,1 % der Feinstaubemissionen - dieser Wert wird zukünftig weiter
sinken.
Heizungstausch und Sanierung gleichzeitig sinnvoll
Die sinnvollste Sanierung ist eine Kombination aus thermischer
Sanie-rung der Gebäudehülle und energetischer Sanierung des
Heizsystems. Vielfach wird heute in einem ersten Schritt nur gedämmt
und das bedeutet in vielen Fällen gleichzeitig eine Verschlechterung
der Haushaltsemissionen durch die Heizanlage. Warum? Durch eine
bessere Isolierung des Gebäudes verringert sich die Heizlast und
damit laufen bereits veraltete Heizanlagen deutlich öfter im
Teillastbetrieb - bei bekannt schlechten Emissionen.
Neue Technologien an der Messbarkeitsgrenze
In den vergangenen 20 Jahren konnten die Emissionen von
Holzheizungen vor allem durch strengere Emissionsvorschriften,
langjährige For-schungsprogramme und nicht zuletzt durch die
erfolgreiche Forschungstätigkeit der Unternehmen selbst drastisch
verringert werden.
Heizungshersteller sind daher in der Produktentwicklung schon
einen Schritt voraus - Österreich ist mittlerweile Technologieführer
im Be-reich der Biomasse-Kleinfeuerungen. Die Marke KWB wird
beispielsweise in diesem Frühjahr bereits ein Produkt auf den Markt
bringen, welches sowohl die CO-, NOX- und Staubemissionen so stark
unterschreitet, dass sie an der Nachweisbarkeitsgrenze liegen. Die
Grenzwerte des strengsten Umwelt-Gütesiegels "Blauer Engel" werden
hier sogar um 75 % bei Kohlenmonoxid (CO), um 33 % bei Stickoxiden
(NOX) und 35 % bei Feinstaub unterschritten.
Mit dieser Herausforderung im positiven Sinne befassen sich
mittlerweile auch schon deutsche Fachtagungen. Praxistaugliche und
leistbare Messinstrumente werden für diese Heiztechnologien erst in
zwei bis vier Jahren am Markt erhältlich sein. Schon jetzt rechnet
der österreichische Pelletsverband eine 63 %ige Reduktion der
Feinstaubemissionen vor, wenn man alle Ölheizungen und alten
Festbrennstoffgeräte ersetzen würde.
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Andreas Giselbrecht, KWB Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +43 (0) 3115/6116-671, Mobil: +43 (0)664/820 36 69
mailto:[email protected]
www.kwb.at, www.facebook.com/KWB.Die.Biomasseheizung
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