- 28.01.2011, 12:52:42
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BSA gegen Einführung von Studiengebühren
Erhöhung der sozialen Treffsicherheit bei Stipendien längst überfällig
Wien (OTS/BSA) - Der "Bund sozialdemokratischer Akademiker/innen,
Intellektueller und Künstler/innen" (BSA) lehnt Studiengebühren klar
ab. BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny dazu: "Der neuerliche
Vorschlag von ÖVP-Wissenschaftsministerin Karl, Studiengebühren
einzuführen, ist nicht nur phantasielos, sondern wäre angesichts der
ohnehin dramatisch niedrigen AkademikerInnenquote fatal für das
österreichische Bildungssystem und den Wissensstandort Österreich.
"Ziel muss es sein, mehr AkademikerInnen auszubilden, immerhin
befindet sich Österreich weit unter dem OECD-Schnitt", so
Mailath-Pokorny am Freitag. ****
Stattdessen werde den Studierenden eine Hürde nach der anderen in den
Weg gelegt. "Auch Studierendenkredite sind der falsche Weg, denn es
kann nicht sein, dass Bildung zur Schuldenfalle wird. Vielmehr
braucht es endlich ein finanzielles Bekenntnis zur Bildung. Denn der
Staat profitiert massiv von gebildeten Menschen und bekommt ein
Vielfaches seiner Bildungsinvestitionen wieder zurück - das hat auch
die letzte OECD-Bildungsstudie gezeigt", so Mailath-Pokorny.
Der BSA spricht sich daher für den freien und offenen Hochschulzugang
aus und unterstützt den Vorschlag nach einem Ausbau des
Stipendienwesens. "Die Erhöhung der sozialen Treffsicherheit bei
Stipendien ist schon längst überfällig. Wir sprechen uns daher für
eine Ausweitung des Stipendienwesens aus, denn Bildung darf nicht von
der Brieftasche der Eltern abhängen", fordert Mailath-Pokorny.
(Schluss) mb/mp
Rückfragehinweis:
Mag. Alessandro Barberi, BSA-Presse, Tel. (01) 310 88 29/16, Mail. [email protected]
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