• 27.01.2011, 15:22:12
  • /
  • OTS0240 OTW0240

Spindelegger: "Im Juni wird Wien zu Davos"

Außenminister Michael Spindelegger am Weltwirtschaftsforum in Davos

Wien (OTS) - "Zentralasien, der Südkaukasus und die
Schwarzmeerregion zählen zu den politischen und wirtschaftlichen
Zukunftsregionen Europas. Da geht es nicht nur um Öl und Gas, diese
Länder wollen ihr wirtschaftliches Wachstum auf eine breitere Basis
stellen. Alle EU-Länder sind an diesem Raum interessiert. Wir müssen
hier einfach schneller sein, denn auch unsere wirtschaftliche Zukunft
liegt in diesen Märkten", erklärte Außenminister Spindelegger heute
am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Erstmals wird am 8. und 9. Juni 2011 das Regional Forum des
Schweizer Wirtschaftsforums in Wien stattfinden. Mit den
Schwerpunkten Osteuropa und Zentralasien sollen rund 500 Teilnehmer,
darunter Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter der Wirtschaft
und Zivilgesellschaft, gelockt werden. "Wir müssen über den
Tellerrand blicken. Um Wien als Drehscheibe und Tor zu Südosteuropa
zu stärken, müssen wir unsere Vernetzung mit der Schwarzmeerregion
und Zentralasien verdichten", so Spindelegger weiter, der heute,
gemeinsam mit Vertretern der OECD, im Rahmen des "Österreich-Lunches"
in Davos den so genannten Wettbewerbsfähigkeitsindex präsentierte.
"Mit der OECD haben wir einen wichtigen Partner an Bord. Sie ist eine
Schlüsselorganisation in der Region, die uns Türen öffnet", so der
Außenminister weiter.

Neben dem "Österreich-Lunch" wird Spindelegger acht bilaterale
Treffen mit Staats- und Regierungschefs in Davos abhalten und an
mehreren Diskussionsforen teilnehmen. "Wie werden wir unseren
Wohlstand in Zukunft aufrecht erhalten und zur selben Zeit weltweit
für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen können? Das ist die Kernfrage,
um die sich alles dreht. Wie schafft es eine entwickelte, soziale
Marktwirtschaft, ein Hochlohnland wie Österreich, in Zukunft seine
Stellung in einer Welt zu sichern, deren wirtschaftliche
Gravitationsfelder sich verlagern. Ich bin davon überzeugt, dass wir
unseren Platz halten und ausbauen können, wenn wir gezielt daran
arbeiten", so Spindelegger abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
mailto:[email protected]
http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel