- 27.01.2011, 13:40:22
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Welt-Lepra-Tag: Kirche ruft zu anhaltendem Kampf gegen Krankheit auf
"Missio"-Aussätzigen-Hilfswerk: Lepra bleibt "tiefe Verwundung des Menschseins" - Kamillianer helfen nun auch im Vietnam
Wien, 27.01.11 (KAP) Aus Anlass des Welt-Lepra-Tages, der heuer am
30. Jänner begangen wird, weist die Kirche auf das Schicksal
Hunderttausender Erkrankter weltweit hin. Lepra bleibe eine "tiefe
Verwundung des Menschseins", betonte etwa der Leiter des
"Missio"-Aussätzigen Hilfswerks Österreich, Anton Bereuter, in einer
Aussendung. Da an Lepra vorwiegend Menschen in extremer Armut und
auch anhaltend viele Kinder erkranken, sei es notwendig, die
Armutsbekämpfung gerade in den ärmsten Regionen der Welt zu
forcieren.
Aus Anlass des Welt-Lepra-Tages startet das Aussätzigen Hilfswerk
heuer die Aktion "Stifte, die wirken". An Schulen und in Pfarren
sind Jugendliche aufgerufen, durch den Benefiz-Verkauf von
"Gel-Ink-Stiften", die der Früherkennung von Lepra dienen, Spenden
für die Lepra-Hilfe zu sammeln. (Kontakt und Informationen unter
Tel. 05574/71742 oder per Mail: [email protected])
Eine Ausweitung ihres Kampfes gegen Lepra kann der Gesundheitsdienst
der Kamillianer Österreichs vermelden: So ist es erstmals möglich,
neben den bisherigen Einsatzgebieten in Westafrika, Madagaskar,
Brasilien, Indien, Thailand, Laos und China nun auch in Vietnam
aktiv zu werden. Dabei richteten sich die ersten Hilfsmaßnahmen vor
allem auf Aidswaisen, für die in Ho-Chi-Minh-Stadt ein Waisenhaus
errichtet wurde. Neben den 60 Kindern im Waisenhaus betreuen die
Kamillianer weitere 300 Aidswaisen.
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